Erstellt am 07. März 2018, 05:52

von Andreas Fussi

Im Tourismus „ist noch Luft nach oben“. Mario Gruber hat den Wienerwald Tourismus Richtung Thermen- und Vulkanland in der Steiermark verlassen. Im NÖN-Gespräch blickt er zurück und gibt Tipps für die Zukunft.

„Supermario“ Gruber bekam von seinen Mitarbeiterinnen eine schöne Erinnerung. Wer ihm nachfolgt, stand zu Redaktionsschluss übrigens noch nicht fest.  |  NOEN, privat

Wienerwald Tourismus-Geschäftsführer Mario Gruber verließ mit Ende Februar die Tourismusdestination und ist seit März für die Geschicke des Thermen- und Vulkanlandes in der Steiermark verantwortlich. Wer ihm nachfolgt, steht noch nicht fest.

Grubers Abschied vom „alten“ Team: Kerstin Semmelmeyer, Stefan Bauer (NÖ Werbung),Manuela Eitler, Sylke Laebe,Andrea Buxbaumer, Michael Gratz.  |  NOEN, privat

Im Gespräch mit der NÖN blickt Mario Gruber auf seine sechsjährige Tätigkeit für die Region Wienerwald zurück.

NÖN: Warum sind Sie vom Wienerwald zum Thermenland gewechselt?
Mario Gruber: Ich habe vor fünf Jahren eine Steirerin geheiratet und wir beide sind in Graz sesshaft geworden. Ich bin in der Zeit beim Wienerwald im Jahr über 75.000 km gefahren. Letztes Jahr hat man mich kontaktiert, ob ich Interesse hätte und nach reiflicher Überlegung habe ich mich entschlossen, die neue Stelle anzutreten. Ich habe sehr gerne für den Wienerwald gearbeitet, dabei viele Menschen kennengelernt und auch Freunde gewonnen.

Wie fällt Ihr Resümee Ihrer Zeit in der Region Wienerwald aus?
Wenn man in die Region reinhört, dann kann ich davon ausgehen, dass wir unsere Arbeit sehr gut gemacht haben. Die Destination hat sich in den letzten sechs Jahren vor allem intern weiterentwickelt. Aber auch nach außen hat der Wienerwald einen guten Sprung gemacht. Durch die Genussmeile haben wir das Image der Region nachhaltig gesteigert. Wir dürfen aber nicht vergessen, der Wienerwald ist eine starke Wirtschaftstourismusdestination und geht’s der Wirtschaft gut, geht es dem Tourismus gut.


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