Badens Direktorinnen sind mit Matura zufrieden

Erstellt am 31. Mai 2022 | 20:00
Lesezeit: 3 Min
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Das Prüfungsessen an der HLA Baden in den 4. Jahrgängen zeigte das hohe Niveau der Schülerinnen und Schüler, ob in der Küche oder im Service: Hier genießen ihr Essen Badens Bürgermeisterin a.D. Erika Adensamer, Badens Baudirektor Thomas Madreiter und seine Frau Ela. Das Service hat Amanda Urai über.
Foto: Jandrinitsch
Trotz diverser Hürden aufgrund der Corona-Pandemie fiel die Matura gut aus.
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Den schriftlichen Teil der standardisierten Reifeprüfung haben die meisten Maturantinnen und Maturanten bereits hinter sich gebracht, nur wenige müssen zwischen dem 1. und 2. Juni eine mündliche Kompensationsprüfung ablegen. Die mündliche Matura hingegen ist in vollem Gange, und dass diese überhaupt stattfindet, hat vor wenigen Monaten noch für bundesweite Proteste seitens Schülerinnen und Schülern gesorgt. Wie ist nun die Stimmung an Badener Schulen? 

Laut Brigitta Stieglitz, der Direktorin des BG Baden Biondekgasse, sei die schriftliche Matura, wie in den Jahren zuvor, im Großen und Ganzen gut verlaufen. Auch das von vielen Maturierenden gefürchtete Fach Mathematik habe keine gröberen Schwierigkeiten bereitet. „Allgemein ist zu sagen, dass die zusätzlichen Ergänzungsstunden, die in diesem Schuljahr für die schriftliche und mündliche Reifeprüfung zur Verfügung gestellt worden sind, von den 81 Kandidatinnen und Kandidaten gut genutzt wurden und ihnen auch viel gebracht haben“, sagt Stieglitz.

Keine Stress-Situation bei den Prüfungen

Die Atmosphäre bei den Klausuren sei daher entspannt gewesen, auch auf die mündliche Matura seien die Schülerinnen und Schüler gut vorbereitet. Welche Fächer hier die beliebtesten seien, könne nicht ganz eindeutig gesagt werden, denn aufgrund der unterschiedlichen Begabungen würden schließlich Jahr für Jahr nahezu alle Fächer gewählt. „Neben Biologie werden jedoch Musik Plus, Philosophie und Psychologie sowie Theorie des Sports und Bewegungskultur oft und gerne gewählt“, erläutert Brigitta Stieglitz. Auch am BG/BRG Baden Frauengasse hätten die Kandidatinnen und Kandidaten die Angaben im Angstfach Mathematik für moderat befunden, wie die hiesige Direktorin Sonja Happenhofer konstatiert.

„Ich glaube, dass die Maturantinnen und Maturanten des heurigen Jahres froh sind, nicht mehr eine ‚Corona-Matura‘ abzulegen, sondern eine ‚Matura wie damals‘.“
Sonja Happenhofer

„Es ist unseren 82 Maturantinnen und Maturanten auch entgegengekommen, dass die Jahresnote der 8. Klasse in die Gesamtnote, die im Maturazeugnis steht, eingerechnet wurde. Allerdings musste bei negativer Klausur ein Schwellenwert von 30 Prozent erreicht werden, um bei einer Jahresnote von 3 eine positive Gesamtbeurteilung zu erhalten,“ meint Happenhofer. Einige Kompensationsprüfungen gebe es am 1. Juni dennoch. Danach stehen die mündlichen Prüfungen an. Die Lehrerinnen und Lehrer, Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern befürworteten dies – im Gegensatz zu vielen anderorts – sehr.

„Ich glaube, dass die Maturantinnen und Maturanten des heurigen Jahres froh sind, nicht mehr eine ‚Corona-Matura‘ abzulegen, sondern eine ‚Matura wie damals‘, sagt die Direktorin dazu. Außerdem werde auch hier die Jahresnote der 8. Klasse in die Gesamtbeurteilung miteinbezogen. Besonderer Beliebtheit erfreuten sich bei der Wahl der mündlichen Maturafächer vor allem die Sprachen, allen voran Englisch. Neben diesen werde aber auch gerne in Geografie, Psychologie oder auch Informatik maturiert.

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