Der Schranken bleibt

Große Erleichterung herrscht bei den Reisenbergern. ÖBB verzichtet auf Ersatz durch Lichtanlage und erneuert Bahnschranken.

Erstellt am 24. Januar 2019 | 05:36
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Bürgermeister Josef Sam im letzten Sommer vor dem, damals umstrittenen, Bahnschranken.
Foto: Thomas Lenger

Ein Bahnschranken an der L161 im Ortsteil von Neu Reisenberg war zuletzt Thema bei der Bevölkerung von Reisenberg und Umgebung.

Die NÖN berichtete bereits im vergangenen Sommer, dass der Schranken, der täglich von rund 3.500 Fahrzeugen passiert wird, durch eine Lichtanlage ersetzt werden sollte. Das sahen vor allem die Gemeindevertreter, allen voran Bürgermeister Josef Sam (SPÖ), als große Gefahr und man begann bereits im Jahr 2017 mit intensiven Gesprächen mit den Zuständigen der ÖBB und dem Verkehrsministerium.

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Über 1.000 Unterschriften für den Erhalt des Schrankens wurden gesammelt und führten letztlich zu einem positiven Erfolg, denn der Schranken bleibt.

„Ich bin sehr froh darüber und möchte mich bei allen Unterstützern aus der Bevölkerung unserer Gemeinde und der umliegenden Gemeinden bedanken“, so Bürgermeister Sam. „Ich habe seit letzter Woche den Bescheid darüber, dass der jetzige Schranken durch einen Neuen ausgetauscht wird.“ Weiters soll ein eigener, drei Meter breiter Radwegübergang gebaut werden. Dieser soll mit einer Lichtanlage gesichert werden.

Auch die ÖVP freut sich über den Erhalt der Schrankenanlage: „Wir bedanken uns vor allem bei allen Mitbürgern, die mit ihrer Unterschrift einen wertvollen Beitrag für den Erhalt des Schrankens beigetragen haben“, sagt VP-Obmann Walter Serro.