Das Strandbad bekommt eine neue Rutsche. Strandbad-Boom, Top-Events & neue Initiativen brachten Impulse für Wirtschaft. Weitere Investitionen sind geplant.

Von Andreas Fussi. Erstellt am 13. Oktober 2017 (05:11)
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Gemeinderätin Martina Weissenböck (Grüne), VP-Bürgermeister Stefan Szirucsek und Gemeinderat Helmut Hofer-Gruber (NEOS) ziehen eine erste zufriedene Bilanz des heurigen Rekordsommers in Baden.
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Über einen Rekordsommer freut sich die Stadt. Nicht nur wettermäßig. Auch Wirtschaft und Tourismus freuten sich über Impulse. Einen Boom erlebte das Strandbad: Genau 199.917 Besucher an 149 Betriebstagen sind eine Steigerung von über sechs Prozent gegenüber dem Vorjahr. Und VP-Bürgermeister Stefan Szirucsek kündigt weitere Investitionen an: „Unter anderem wird die große Rutsche beim Sprungturm durch eine neue Röhrenrutsche mit attraktiven Lichteffekten ersetzt.“

„Belebung Nonstop“ war auch in der Innenstadt durch zahlreiche Events angesagt. Quotenrenner war einmal mehr „Baden in Weiß“ mit Einkaufsnacht. Ein Highlight war das erstmals im Rosarium vor der Orangerie abgehaltene Rosenfest. Dieser neue Standort werde beibehalten, zumal sich eine klare Mehrheit in einer Online-Umfrage der Stadt dafür aussprach.

Auch durch die vielen kulturellen Veranstaltungen wurde Baden dem Ruf als Kulturstadt gerecht. Szirucsek: „Obwohl die genauen Tourismuszahlen erst im November feststehen werden, zeigt sich bereits jetzt für die Sommersaison eine überaus positive Entwicklung.“ Dazu beigetragen habe auch der Publikumsmagnet „Beachvolleyball“ mit erfreulichen Zuwachsraten bei der 4-Stern- und 3-Stern-Hotellerie.

Szirucsek betont den Nutzen für die Wirtschaft: „Die zahlreichen Veranstaltungen sind kein Selbstzweck. Wir setzen gezielte Akzente für den Tourismus und für unsere Geschäftsleute. Deshalb wird es auch in den kommenden Jahren Impulse für die weitere Belebung Badens geben.“ Zusätzliches Potenzial sehe man bei den Zielgruppen „Kurgäste“ und „Tagestouristen“. An einer Optimierung der Angebote werde gearbeitet, so Gemeinderätin Martina Weissenböck (Grüne). NEOS-Gemeinderat Helmut Hofer-Gruber will in einem Pilotprojekt durch Schüler der HLA evaluieren lassen, welchen Zusatznutzen die vielen Aktivitäten haben.