Moldau fließt durchs Casino

Musikfreunde Baden spielen am 16. Juni Werke wie Smetanas „Die Moldau“ oder auch das Klavierkonzert von Grieg mit der preisgekrönten Solistin Sophie Druml.

Erstellt am 10. Juni 2018 | 08:24
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Das Orchester der Musikfreunde Baden und der Kirchenchor St. Stephan präsentieren ihr erstes gemeinsames Projekt. Zur Aufführung gelangen zwei Werke von Felix Mendelssohn: Die „Reformations-Symphonie“ sowie seine Vertonung des 42. Psalms „Wie der Hirsch schreit nach frischem Wasser“. Das Benefizkonzert findet am 19. November um 16 Uhr in der Stadtpfarrkirche St. Stephan statt.
Foto: Roland Klettenhofer

Von den beiden Quellen bis zum reißenden Strom folgt Smetanas berühmte Tondichtung „Die Moldau“ dem Fluss und erzählt von so manchem Ereignis, das dieser auf seinem Weg zu sehen bekommt: einer Waldjagd, einer Bauernhochzeit und dem ruhigen Schimmern des Mondlichts, bevor es bei den Stromschnellen gefährlich wird.

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Solistin Sophie Druml.
NOEN, Gerhard Fally

Das Orchester der Musikfreunde Baden hat sich dieses anspruchsvolle Werk für das Rosenkonzert am 16. Juni um 19.30 Uhr im Festsaal des Congress-Casino Baden auf die Pulte gelegt und ergänzt es mit weiteren romantischen Schmankerln: Berlioz‘ „Ungarischem Marsch“ aus Fausts Verbannung, Dvořáks plastischer „Mittagshexe“ und dem berühmten Klavierkonzert von Edvard Grieg. In diesem wird die Pianistin Sophie Druml den Solopart übernehmen, die in ihren jungen Jahren schon zahlreiche Preise erringen konnte und auch im Blüthner „Rising Stars“-Zyklus, sowie im Rahmen der Jeunesse „Start up!“-Reihe zu erleben ist.

Geleitet wird das Konzert wieder von Anđelko Igrec, der sich neben den beiden berühmten Werken „Die Moldau“ und Griegs Klavierkonzert auch auf die „Mittagshexe“ sehr freut: „Ein fantastisches, sehr lebendiges Werk, erst unbeschwert, dann ein bisschen gruselig mit fulminanten Steigerungen.“

Karten: 02252 / 444 96 444