Rottensteiner verlässt Magna

Erstellt am 20. Mai 2014 | 19:16
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Manfred Rottensteiner
Foto: NOEN, Tina Jedlicka
Nach vierzehn Jahren nimmt Magna-Manager und Weikersdorfs VP-Bürgermeister Manfred Rottensteiner Abschied von dem Konzern.
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Rottensteiner war unter anderem als Geschäftsführer der Fontana-Sportveranstaltungs GmbH tätig. Rund um seinen Ausstieg kursieren jetzt Gerüchte, dass er bei einem Grundstücks-Verkauf einen ihm bekannten Unternehmer sehr entgegengekommen sei, wie der Kurier berichtet. Das bestreitet der nunmehrige Ex-Magna-Manager im NÖN-Gespräch vehement.

Ausstieg war in Lebensplanung vorgesehen

"Ich habe meine Aufgaben bei Magna erfüllt, habe die Vorbereitungen für den Golfplatzverkauf getroffen", erklärt Rottensteiner seinen Ausstieg. In seiner Lebensplanung sei das so vorgesehen gewesen. "Der Bereich in dem ich bei Magna tätig war, wurde in den letzten Jahren Schritt für Schritt aufgelöst. Damit war es für mich klar, dass auch ich gehen werde", argumentiert Rottensteiner weiter.
 
Zu den Gerüchten selbst will er nichts sagen: "Es ist nicht mein Niveau so etwas zu kommentieren. Aber wer das Umfeld bei Magna kennt, weiß, dass dort so etwas nicht möglich ist." Was Rottensteiners Pläne für seine berufliche Zukunft sind, verrät er noch nicht: "Dazu ist jetzt nicht der richtige Zeitpunkt das zu kommentieren."

Rückzug ohne Misstöne: "Gehe nicht im Bösen"

Auf die Frage, ob sein Verhältnis mit Frank Stronach nach wie vor gut ist, meint Rottensteiner: "Ich war bei Magna angestellt und gehe nicht im Bösen."
 
Damit scheidet Rottensteiner kurz nach seinem Ausstieg als Präsident des von Stronach in die Bundesliga gehievten und von Magna lange unterstützten Fußballvereins SC Wiener Neustadt innerhalb kürzester Zeit völlig überraschend aus einer weiteren Tätigkeit aus.
 
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