Anschlag auf Pottensteiner Feuerwehrsirene

Bislang unbekannte Täter machten sich an der Pottensteiner Feuerwehrsirene zu schaffen und durchtrennten mutwillig die Kabel zu der Alarmierungseinheit.

Erstellt am 23. August 2020 | 13:20
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Die Sirene am Dach des ehemaligen Bezirksgerichtes in Pottenstein wurde sabotiert.
Foto: ASB Markus Hackl

Die örtliche Sirene, am Dach des ehemaligen Bezirksgerichtes in Pottenstein, versieht schon seit über fünfzig Jahren treu den Dienst bei Zivilschutzproben, aber in erster Linie zur Alarmierung der Feuerwehr. In vielen Fällen war sie unterstützend an lebensrettenden Einsätzen maßgeblich beteiligt.

"Nun ist diese wichtige Alarmierungseinheit verstummt. Unbekannte Täter haben in den vergangenen Tagen Zugang zum Dachboden des nunmehrigen Mehrparteienhauses gesucht und die Stromkabel der Sirene durchtrennt", berichtet Markus Hackl von der Pressestelle des Abschnittsfeuerwehrkommandos Pottenstein. 

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"Hin und wieder hat die Feuerwehr schon Anfragen per Mail bekommen, ob es möglich ist, die Sirene in der Nacht leiser zu schalten", erläutert Feuerwehrkommandant Thomas Schonaklener, "doch leider ist das technisch nicht möglich", erklärt er weiter, "die Alarmierung muss Tag und Nacht für die Kameraden gewährleistet sein, um schnellstmöglich zur Stelle zu sein, wenn die Feuerwehr benötigt wird!"  

Bürgermeister zeigt sich bestürzt

Natürlich bedauere die Feuerwehr, dass auch die Zivilbevölkerung bei einem nächtlichen Einsatz eventuell aus dem Schlaf gerissen werde, "aber immerhin können sie sich in den meisten Fällen wieder beruhigt umdrehen und weiterschlafen, während die Einsatzkräfte sich auf den Weg machen, um Personen in einer Notlage zu helfen", betont Markus Hackl. 

Somit bleibe ein großes Unverständnis über diesen böswilligen Anschlag auf die Sirene, bedauert Hackl. Auch der Bürgermeister, Daniel Pongratz, SPÖ, zeigt sich bestürzt, und unterstützt eine rasche Aufklärung des Vandalenaktes. Es wird ermittelt und um sachdienliche Hinweise gebeten.

www.feuerwehr-pottenstein.at