FF Baden-Leesdorf trauert um Adolf Schmeitz

Das Kommando der Freiwilligen Feuerwehr Baden–Leesdorf gibt tief erschüttert die traurige Nachricht vom Ableben des lieben Kameraden, Ehrenabschnittsbrandinspektor Adolf Schmeitz, Inhaber des Bürgerrechtes der Stadt Baden, Träger des Diploms der Stadt Baden und Inhaber verschiedener Ehrungen und Auszeichnungen im Feuerwehrwesen, bekannt, der am 31. Juli im 81. Lebensjahr sanft entschlafen ist.

Erstellt am 09. August 2021 | 06:10
Ehrenabschnittsbrandinspektor Adolf Schmeitz
Ehrenabschnittsbrandinspektor Adolf Schmeitz ist tot. Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Baden Leesdorf trauern um einen pflichtbewussten Kameraden, dem sie ein ehrendes Andenken bewahren werden. 
Foto: www.ff-baden-leesdorf.at

Der gelernte Schlosser  Adolf Schmeitz wurde  am 19. August 1956 bei der FF Leesdorf aufgenommen. Nach den ersten Jahren war er beim Atemschutz als Stellvertreter und Hilfsausbilder für den schweren Atemschutz in der Feuerwehrschule. Er hat sogar den Grundkurs bei den Tauchern gemacht. Von 1986 bis 1987 war er dann Kommandant-Stellvertreter in Leesdorf. Seine höchste Funktion war von 1987 bis 1996 als Kommandant in Leesdorf und Abschnitts-Kommandant-Stv. im Abschnitt Baden Stadt.

Die Wettkampfgruppe hat ihm bei der Feuerwehr besonders Spaß gemacht . Er erreichte mit der erste Wettkampfgruppe in Leesdorf 1957 in Retz/ Hainburg das Abzeichen in Bronze. Im darauffolgenden Jahr erkämpften die Gruppe in Hainburg an der Donau das Feuerwehrleistungsabzeichen in Silber. Als Abschluss erreichten die „Alt-Leesdorfer“ 1992 in Traiskirchen das Plansoll für Bronze mit Alterspunkten.

Bei zahlreichen Großbränden im Einsatz

Einer seiner ersten, anspruchsvollen Einsätze war der Großbrand im Hotel Grüner Baum im Jahr 1962. Der bewegteste Einsatz war sein erster als Kommandant in Leesdorf. Am 30. Jänner 1987 brannte ein Dachausbau im Streiterhof der Familie Märzweiler in der Leesdorfer Hauptstraße. Im Haus schliefen zwei Enkelkinder (Leopold und Nikolaus Hocke) der Besitzer. Aufgrund der widrigen Witterungsbedingungen (minus 20 Grad) fror teilweise die Zubringleitung ein und manche Feuerwehrkameraden (wie z.B. Heinz Hochwarter) sind im abrinnenden Wasser am Boden angefroren. In diesem seinem ersten Jahr als Kommandant waren noch zwei weitere Großbrände: Am 5. August brannte die Hansy-Mühle und in den in den Morgenstunden des 14. Oktobers standen die Stallungen der Rennbahn in der Mühlgasse in Flammen.

Sein verrücktestes Erlebnis in seiner Feuerwehrlaufbahn war, dass es unter dem Kommandanten Alfred Meixner und seinem Stellvertreter Eduard Ceidl zur Ausbildung gehörte, mit Gasmaske zu exerzieren.

  • Die Trauerfeier findet heute Montag, 9. August, um 14 Uhr in der städtischen Aufbahrungshalle, Friedhofstraße 1, in Baden statt.

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