Franz Josefs Portrait brachte 15.000 Euro

Erstellt am 15. Dezember 2014 | 08:22
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Foto: NOEN, aurena-gruppe
Versteigerung des Inventars deutlich über Erwartungen. Nur 138 von mehr als 5.000 Positionen blieben übrig.
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Es war eine Auktion der Superlative. Der große Ausverkauf im traditionsreichen Grand Hotel Sauerhof ging von Dienstag bis Donnerstag über die Bühne. Und er übertraf die Erwartungen des damit beauftragten Unternehmens Aurena bei weitem, wie Auktionsleiter Jürgen Blematl bestätigt.

138 von 5.000 Einzelstücken fanden keinen Abnehmer

Mehr als 5.000 Einzelstücke aus dem umfangreichen Inventar des nach dem Konkurs geschlossenen Hauses waren angeboten worden. Nur 138 davon fanden keinen Abnehmer. Die Position mit dem höchsten Zuschlagspreis war das Gemälde von Kaiser Franz Josef aus dem Kaisersaal, das um 15.000 Euro den Besitzer wechselte.

„Weit über den Erwartungen gelegen sind auch offensichtliche Andenken an den Sauerhof“, berichtet Blematl: „Wie beispielsweise Mülleimer oder ein Schmutzläufer mit dem Sauerhof-Schriftzug, der um 450 Euro ersteigert wurde.“

3.000 Bieter schaffen Gesamterlös „deutlich über Erwartungen“

An der Versteigerung selbst haben knapp 3.000 Bieter teilgenommen, darunter rund 60 Prozent Privatpersonen und 40 Prozent Firmenkunden. Rund 2.500 Besucher wurden am Besichtigungstag gezählt, an dem die einzelnen Positionen vor Ort unter die Lupe genommen werden konnten. Wie hoch der Gesamterlös der Auktion war, werde nicht öffentlich gemacht, sagt Blematl. Er sei jedoch „deutlich über den Erwartungen“ gelegen.

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