Ärger über Vandalen in Enzesfeld-Lindabrunn. In Enzesfeld-Lindabrunn ärgert man sich über farblich beschmierte und verunstaltete Bauten und Kunstwerke.

Von Elfi Holzinger. Erstellt am 22. Mai 2019 (04:19)
Holzinger. Presse
Die Winzerkapelle wurde ebenfalls von den Vandalen beschmiert und damit erheblich beschädigt.

Die Markgemeinde wurde von Vandalen heimgesucht, wodurch ein beträchtlicher Sachschaden entstand. So wurden, unter anderem, der neue Pavillon am Triestingtal-Radweg, das „Tor der Erkenntnis“, die Winzerkapelle und das Trafohäuschen im Garten der Volksschule von Sprayern verunstaltet. Und die Bank sowie ein Tisch in der Pfarrer-Beer-Promenade wurden sogar zertrümmert.

„Es ist schade, dass wir die Ressourcen unserer Gemeinde immer öfter für Instandsetzungsarbeiten nach Vandalenakten verwenden müssen"

Die Gemeinde setzte nun für sachdienliche Hinweise eine Belohnung von 1.000 Euro aus. Bürgermeister Franz Schneider (Liste Schneider) ärgert sich maßlos über die angerichteten Schäden: „Es ist schade, dass wir die Ressourcen unserer Gemeinde immer öfter für Instandsetzungsarbeiten nach Vandalenakten verwenden müssen. Das sind einerseits Arbeitsstunden der Bauhofmitarbeiter, aber auch finanzielle Mittel, die für Reparaturen benötigt werden. Also Steuergeld unserer Gemeindebürger, das wir viel lieber für die Förderung unserer Jugend oder für soziale Projekte verwenden würden.“

NOEN
Bürgermeister Franz Schneider ärgert sich maßlos über die Schmierereien.

Das Gefühl, dass man die gesamte Ortschaft per Video überwachen müsste, um diesen sinnlosen Aktionen Herr zu werden, stimme den Ortschef sehr traurig. „Daher ersuche ich die Bevölkerung und die Besucher unserer Gemeinde, die Augen offenzuhalten und Vorfälle umgehend zu melden. Entweder telefonisch am Gemeindeamt unter 02256 81251 oder am Polizeiposten Hirtenberg unter 059133 3307 100. Vandalismus ist kein Kavaliersdelikt.“