„Schuhrebell“ in Baden. Der durch seinen Disput mit der Finanzmarktaufsicht
bekannt gewordene Waldviertler Unternehmer Heini Staudinger eröffnete eine Filiale in Baden - und erhielt Applaus für seinen Widerstand.

Von Stefan Jedlicka. Erstellt am 04. April 2014 (12:10)
NOEN, Sonja Pohl
Heinrich Staudinger mit Stadtpfarrer Amadeus Hörschläger, Wirtschaftsstadträtin Silvia Eitler, Vizebürgermeisterin Dr. Helga Krismer und Wirtschaftsbundobfrau Mag. Carmen Cincelli-Jeitler.
Weil er zur Finanzierung seines Waldviertler Schuhunternehmens ein ungewöhnliches Modell mit privaten Geldgebern auf die Beine stellte, zog sich Firmenchef Heinrich Staudinger den Unmut der Finanzmarkaufsicht (FMA) zu.
Jetzt betreibt der „Schuhrebell“ auch eine Filiale in Baden. Eine überaus launige Geschäftseröffnung erlebten – teils vor dem Eingang, teils im dicht gedrängten Laden – die Kunden von „Gea Baden“ am Erzherzog Rainer Ring.

Selbst vom Andrang überrascht, schnappte sich Staudinger kurzerhand ein Stockerl, um die zahlreichen Eröffnungsgäste willkommen zu heißen und „seine“ Geschichte zu erzählen. „Ich wurde durch die FMA bekannt – und viele sagen: die FMA durch mich“, scherzte Staudinger und bekräftigte: „Mein diesbezügliches Unrechtsbewusstsein ist aufrecht“.
Wofür er Applaus erhielt. Dann stimmte Staudinger ein Lied mit seinen Eröffnungsgästen an und forderte sie zu mehr Courage auf…