Felix Auböck: Traumbilanz bei WM. Felix Auböck bilanziert bei der WM in Budapest mit den Rängen fünf, sechs, zwölf und 17 sowie zwei nationalen Rekorden.

Von Markus Neuwirth. Erstellt am 01. August 2017 (03:00)
Felix Auböck durfte mit seiner Leistung bei der WM mehr als zufrieden sein und hat schon die nächsten Bewerbe im Visir
APA / Hans Klaus Techt

Nach den Finaleinzügen über 400 bzw. 800m Kraul ließ der 20-Jährige über 1.500m Kraul Rang zwölf folgen. 17. wurde er im 200m-Bewerb. Das Finale der Top acht verfehlte er um 3,46 Sekunden, seine OSV-Topmarke um 1,60 Sekunden.

Auböck hatte sich zum Ziel gesetzt, erstmals auf dieser Langbahn-Distanz unter 15 Minuten zu bleiben. Seinen österreichischen Rekord hatte er am 5. Mai 2016 in Berlin mit 15:01,18 Minuten fixiert. Letztlich ging der letzte Finalplatz mit 14:59,32 Minuten weg, wäre also noch in etwa im Leistungsbereich des OSV-Jungstars gewesen. Auböck hielt in seinem Heat auch lange gut mit, konnte im Finish das Tempo der Schnelleren aber nicht ganz mitgehen.

„Ich war körperlich schon ein wenig müde, was nach sieben Wettkampftagen kein Wunder ist“, sage der Student der Universität Michigan. Mit seiner Zeit war er im Endeffekt zufrieden.

Auböcks Programm war doch etwas zu dicht

„Es war ein gutes Rennen und ich hatte ein gutes Gefühl. Es waren wirklich sehr anstrengende Tage für mich. Sehr viele Rennen auf sehr hohem Niveau.“

Seine Ergebnisse bezeichnete Auböck als hervorragend. „Das ist aufbauend. Die 1.500m waren ein sehr guter Abschluss der WM.“ Dass er das Swim-off um ein Semifinale über 200m Kraul ausgelassen hat, hält der EM-Vierte des Vorjahres (400m) rückblickend als richtige Entscheidung. „Das wäre zu viel gewesen. Ich weiß auch nicht, ob ich noch einmal so ein Monsterprogramm mache. Wahrscheinlich werde ich künftig auf den Start über 200m verzichten.“

Auböck hatte die Möglichkeit, als erster Österreicher an einem Schauplatz in drei Langbahn-WM-Finali einzuziehen. Auf zwei Endlaufteilnahmen waren im Zeitraum von 2001 bis 2009 auch seine Landsleute Markus Rogan und Mirna Jukic gekommen, und zwar je dreimal.