Stars gastieren im Vöslauer Thermalbad. Die Veranstaltungsreihe lockt auch diesen Sommer mit kulturellen Hochkarätern auf die Insel des Freibades.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 10. Mai 2019 (12:03)
Katharina Schiffl
Der „Schwimmende Salon“ startet wieder mit Harald Schmidt auf der Insel im Thermalbad.

In seiner achten Saison ist der Schwimmende Salon im Thermalbad Vöslau zu einer Festivalinstitution geworden: Ein spannendes Programm mit bewährten Superstars wie Harald Schmidt und Philipp Hochmair, aber auch hochkarätigen Neuzugängen wie Ursula Strauss und Caroline Peters.

Eröffnet wird der Salon am 28. Juni mit der deutschen TV-Legende Harald Schmidt, der schon zum dritten Mal und „mit großer Freude“ anreist, „denn Salzburg ist doch längst nichts anderes als Bad Vöslau für Arme“. Er wird aus den Patrick-Melrose-Romanen lesen, „bösartige britische Dekadenz“ von Edward St. Aubyn.

Die Burg-Stars Michael Maertens und Roland Koch performen am 5. Juli, denn das „lesen“ zu nennen, wäre untertrieben, Texte von Yasmina Reza.

Erstmals wird eine Dreier-Formation am 12. Juli auf der Wasser-Bühne Arthur Schnitzler zum Leben erwecken: Zu Petra Morzé und Manuel Rubey, die schon einmal das Bad unter Strom setzten, gesellt sich der Jungstar der Josefstadt Alma Hasun. Ein Künstler, der den Schwimmenden Salon seit seinen Anfängen begleitet, ist Philipp Hochmair, heuriger Romy-Preisträger: Mit „Kabanesin“ Ulrike Beimpold als Buhlschaft und der Band „Elektrohand Gottes“ rockt die Truppe am 19. Juli „Jedermann Reloaded“.

Ein hochkarätiger Neuzugang im Schwimmenden Salon ist am 16. August Ursula Strauss als Tolstois „Anna Karenina“, die mit dem von der Kritik gefeierten „Josefstädter“ Raphael von Bargen in die Liebesturbulenzen des zaristischen Russlands eintaucht.

Nestroy-Preisträgerin, TV-Star und die umjubelte „Medea“ am Burgtheater Caroline Peters schließt das Festival am 30. August mit Virginie Despentes und ihrem hochaktuellen Paris-Roman „Das Leben des Vernon Subutex“.

„Kunstgenuss und die Idee von Sommerfrische wie damals verschmelzen im Schwimmenden Salon auf einzigartige Weise“, schwärmt Vöslauer-Geschäftsführerin Birgit Aichinger.