Die Außenministerin zu Gast in der Heimat. Chefdiplomatin Karin Kneissl blickte mit einer großen Delegation hinter die Kulissen des Forschungszentrums Seibersdorf.

Von Philipp Grabner. Erstellt am 08. August 2018 (05:01)
Philipp Grabner
Karin Kneissl, parteilose Bundesministerin für Europa, Integration und Äußeres beim Handshake mit IAEA-Direktor General Yukiya Amano.

Die Slowakei, Kroatien, Bosnien, Italien und das weit entfernte China – unter anderem diese Länder bereiste Karin Kneissl bisher in ihrer Funktion als Außenministerin. In der Vorwoche trat die parteilose Ministerin, die von der FPÖ in die Regierung geholt wurde, wohl ihre bisher kürzeste Reise an: Sie besuchte die Laboratorien der IAEA mit Sitz in Seibersdorf, ihrer Heimatgemeinde.

Seit bereits 20 Jahren lebt die frühere Nahost-Expertin und mehrfache Buchautorin in der 1.500 Seelen-Gemeinde. Der letzte Besuch im Forschungszentrum, der liege allerdings schon viele Jahre zurück, wie Kneissl bei ihrem Zusammentreffen mit IAEA-Direktor Yukiya Amano, Stellvertreter Aldo Malavasi und anderen mit Schmunzeln feststellen musste.

Picot/IAEA
Außenministerin Karin Kneissl nahm die Laboratorien der IAEA in Seibersdorf unter die Lupe.

Unter die Lupe genommen wurden von der Ministerin die verschiedensten Stationen und Labore, wobei sich Kneissl stets interessiert zeigte: Immer wieder stellte sie den IAEA-Vertretern Fragen, stets auf Englisch – kein Wunder, spricht die Politikerin schließlich sieben Fremdsprachen.

Den Mitarbeitern der Laboratorien gratulierte die Ministerin, diese würden „ausgezeichnete Forschungsarbeit“ leisten, so Kneissl bei ihrem Besuch.

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