346 Bürger sagten „Nein“

Erstellt am 18. Mai 2015 | 08:24
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Foto: NOEN, Wopfinger Transportbeton
Wahlbeteilung unter 50-Prozent-Marke: Die Causa Verladebahnhof geht nach der Volksbefragung in Schönau zurück an den Gemeinderat. Nächste Sitzung im Juni.
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Wolfgang Moser, Geschäftsführer der Wopfinger Transport GmbH.: »Schade, dass 50 Prozent nicht erreicht wurden.« Foto: Wopfinger Transportbeton
Foto: NOEN, Wopfinger Transportbeton

Am Sonntagvormittag wirkte die Wahlbeteiligung in Schönau noch sehr rege. Letztendlich blieb sie aber unter der 50-Prozent-Marke.

Über diesem Wert wäre das Ergebnis einem Gemeinderatsbeschluss gleichgekommen.

Voraussichtlich Anfang Juni soll über die Verpachtung des Weges an die Wopfinger Transportbeton GmbH. im Schönauer Gemeinderat diskutiert werden.

Gemeindeführung hält sich bedeckt

482 Schönauer (39 Prozent der Wahlberechtigten) stimmten am Sonntag ab. 346 von ihnen sprachen sich gegen die Verpachtung aus. 131 waren dafür, fünf Stimmen ungültig.

„Es ist schade, dass die Wahlbeteiligung nicht die 50-Prozent-Mehrheit überschritten hat. Jetzt ist der Gemeinderat am Zug“, meint Wolfgang Moser, kaufmännischer Geschäftsführer der Wopfinger Transportbeton.



Seitens der Gemeindeführung hält man sich bedeckt, wie es weitergehen soll. Sollenaus Bürgermeister Stefan Wöckl (SP) rät: „Wenn ich als Gemeinde so eine Befragung initiiere, sollte ich mich an das Ergebnis halten.“

Elisabeth Gasser vom Sollenauer Bürgerforum ist positiv überrascht von der Beteiligung und vom Ergebnis: Für Badens Bezirkshauptmann Heinz Zimper handelt es sich vom technischen Aufbau her um ein gutes Projekt, aber wenn ein „Nein“ das Votum sei, könne das Projekt nicht stattfinden, so Zimper.

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Auf der Skizze ist der Verladebahnhof zu sehen. Die strichlierte Fläche zeigt den zu verpachtenden Weg. Foto: Wopfinger Transportbeton
Foto: NOEN, Wopfinger Transportbeton

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