Sensation durch Maria Raisenmarkter Feuerwehrfrauen

Am Samstag fand in Linz die Qualifikation für die Teilnahme an der Feuerwehr-Weltmeisterschaft 2022 in Celje (Slowenien) statt. Die Damen-Wettkampfgruppe der Freiwilligen Feuerwehr Maria-Raisenmarkt sorgte dabei für eine Sensation und schaffte die WM-Teilnahme. Es ist das erste Mal, dass eine Feuerwehr Mannschaft aus dem Bezirk Baden Niederösterreich bei einer WM vertritt!

Erstellt am 24. Oktober 2021 | 18:18
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Riesenjubel: (vorne) Josef Balber, Andrea Wieser-Herzog, Sabrina Engelhart, Christa Nagl, Stefanie Steiner und Gregor Burger; (Mitte) Carmen Mitterer, Leonie Balber; (hinten) Iris Rockenschaub, Tina Rapold, Lisa Nagl.
Foto: Pirkfellner

In dieser Ausscheidung mussten Damengruppen aus ganz Österreich ihr Können durch einen Löschangriff und einen Staffellauf unter Beweis stellen.

Jedes Bundesland durfte eine Gruppe entsenden und die drei schnellsten Mannschaften aus Julbach (OÖ), Rudersdorf-Berg (Bgld.) und Maria Raisenmarkt (Bezirk Baden, NÖ) dürfen nun im Juli nächsten Jahres Österreich bei der WM vertreten.

„Es war eine Zitterpartie“

Maria Raisenmarkts FF-Kommandant Gregor Burger: „Die Damen sind offiziell 2013 unserer Wehr beigetreten und matchen sich seither mit Wettkampfgruppen aus ganz Österreich bei diversen Bewerben. Durch konsequentes Üben konnten sie schon die eine oder andere Herren-Gruppe hinter sich lassen. Aufgrund Corona konnten sie erst im Juni mit dem Training beginnen und daher haben sie gleich zweimal wöchentlich trainiert, der Erfolg ist hart erarbeitet.“

„Es war eine Zitterpartie“, sagt Iris Rockenschaub, „aber schlussendlich haben wir durch den Staffellauf unser Ziel erreicht, das Glück war diesmal bei uns und wir dürfen mit Damengruppen aus Oberösterreich und Burgenland Österreich bei der WM vertreten.“

Auch ÖVP-Landtagsabgeordneter Josef Balber frohlockt: „Ich freue mich, die Damen der Feuerwehr sind einfach super und besonders freut es mich, dass eine ‚Balber‘ dabei ist. In meinen jungen Jahren selbst bei einer Wettkampfgruppe der Feuerwehr Groisbach weiß ich, dass Erfolge nur durch Zusammenhalt und unermüdliches Üben möglich sind.“