Im Vollrausch Anrainer attackiert. Junger Mann kann sich absolut nicht mehr erinnern, dass er einen Mann schwer verletzte.

Von Brigitte Steinbock. Erstellt am 30. November 2017 (14:30)
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Auf dem Heimweg nach einem feuchtfröhlichen Feuerwehrfest bekam es ein 23-Jähriger mit einem genervten Anrainer zu tun.

Laut Staatsanwaltschaft versetzte ihm der junge Mann mehrere Schläge gegen das Gesicht und riss den Anrainer auch zu Boden. Dieser erlitt multiple Frakturen der Schädel- und Gesichtsknochen und somit schwere Verletzungen. Laut seinem Verteidiger wurde der schwer angetrunkene Festgast auf dem Heimweg von dem Anrainer kurz nach 2 Uhr früh angegriffen und sein Mandant habe sich nur gewehrt. Er plädierte daher auf „nicht schuldig“.

Keine Erinnerungen an Vorfall

Der Mandant selbst gab unumwunden zu, sich an überhaupt nichts mehr erinnern zu können. „Ich weiß, dass ich am 10. Juli um etwa 19 Uhr am Feuerwehrfest in Siegenfeld war, dass ich eine Schnitzelsemmel gegessen habe und dass ich zwei große Bier, drei bis vier Spritzer und ein paar Mischgetränke konsumiert habe. Ab dann weiß ich nichts mehr.“

Schlussendlich lautete das noch nicht rechtskräftige Urteil auf 18 Monate, davon sechs unbedingt.