Pechermuseum zeigt „Hernstein am Meer“

Am 1. Mai öffnet das Pechermuseum wieder seine Pforten und bietet in diesem Jahr mit einer ganz besonderen Ausstellung neue Einblicke in die Vergangenheit.

Erstellt am 29. April 2018 | 03:55
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Foto: Holzinger.Presse

Kustos Johann Leitner und Karin Steiner, die „gute Seele“ des Pechermuseums, sind schon eifrig mit den Vorbereitungsarbeiten zur heurigen Wiedereröffnung am 1. Mai (10 Uhr) beschäftigt.

Simon Gerald ist der Initiator der heurigen Sonderausstellung, die das Thema „Hernstein am Meer“ abhandeln wird. „Diese Ausstellung wird die geologischen Gegebenheiten in Hernstein darstellen“, so Gerald. Unterstützt wird die Schau vom naturhistorischen Museum Wien, der Universität Wien, dem geologischen Institut sowie von OMV und privaten Sammlern.

„Die Geologie bestimmt aber seit jeher das Leben hier, sei es durch die Topografie oder durch die Verfügbarkeit von Rohstoffen. So gab es in Hernstein einen Braunkohleabbau“, weiß der Initiator zu berichten. Es ist aber auch die Geologie, welche die Pecherei erst ermöglichte. Die in Europa am nördlichsten gelegenen geschlossenen Bestände der Schwarzkiefer konnten so nach der letzten Eiszeit entstehen, da diese Baumart mit den kargen Bedingungen am besten klar kam und so zu einem wichtigen Rohstofflieferanten wurde.

„Die Sonderausstellung soll aber auch in längst vergangene Lebenswelten Einblick bieten, indem bedeutsame Fossilien ausgestellt werden, die in der Umgebung gefunden wurden und so Zeugnis längst vergangener Welten abliefern“, so Simon Gerald.

Das Museum ist an Sonn- und Feiertagen von 10-12 Uhr geöffnet. Unter 02633/47205 können auch außerhalb der Öffnungszeiten individuelle Vereinbarungen getroffen werden.