„Hab meine Gewinne vom Dealen großteils verraucht!“

Seit er 14 Jahre ist, hat ein Sooßer Cannabis konsumiert. Nun stand er wegen Verkaufs vor Gericht.

Erstellt am 25. Juni 2021 | 05:21
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Foto: Shutterstock.com, Nick Starichenko

„Großteils schuldig“ bekannte sich ein 26-jähriger für den Verkauf von Suchtgift. Einzig bei den Mengen dürften sich zwei seiner Kunden vertan haben. Laut Staatsanwaltschaft soll der Mann über 1.300 Gramm Cannabis verkauft haben.

Der Angeklagte gab an, dass er Cannabis konsumiere, seit er 14 Jahre alt ist. „Damals ließen sich meine Eltern scheiden und immer wenn ich schlecht drauf war, hab ich geraucht.“ Er habe viele Probleme und durch Corona sei alles schlimmer geworden.

Da ihn Freunde immer gefragt haben, ob er wen kenne, der Drogen verkauft, „habe ich einfach mehr eingekauft und so meine Sucht finanziert. Ich habe meine Gewinne größtenteils verraucht!“ Allerdings sehe er ein, dass es so nicht weitergehe und er nun einen Entzug machen wolle.

Die bei ihm gefundenen 1.000 Euro stammen nicht aus dem Verkauf von Drogen, sondern von seiner Mutter, die ihm das Geld wegen der ausstehenden Miete geliehen hatte. Die Mutter konnte das bestätigen. Urteil: Zehn Monate bedingt.