Carmen Jeitler als Ministerin? "Steht für mich nicht zur Debatte"

Erstellt am 03. Mai 2022 | 17:46
Lesezeit: 2 Min
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Carmen Jeitler-Cincelli bei der Generalversammlung des Badener Stadtmarketings, wo sie vor kurzem die Führung in neue Hände übergab. Ein Ministerinnenamt stehe für sie nicht zur Debatte.
Foto: Fussi
Laut Medienberichten wird Badens Wirtschaftsstadträtin und ÖVP-Nationalratsabgeordnete Carmen Jeitler-Cincelli als neue ÖVP-Ministerin gehandelt. Sie soll die Tirolerin Margarete Schramböck ablösen. Gegenüber der NÖN erklärt Jeitler-Cincelli allerdings keine Ambitionen auf das Ministeramt zu haben.
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"Für mich steht das nicht zur Debatte", schreibt Carmen Jeitler-Cincelli auf NÖN-Anfrage. "Ich schätze meine Aufgaben als Vertreterin unserer Region im Parlament sehr und die inhaltliche Arbeit in meinen Ausschüssen und als Interessensvertreterin für die Wirtschaft. Darauf möchte ich mich weiter konzentrieren", erklärt die Badener Politikerin.

Laut Medienberichten erfülle Jeitler-Cincelli gleich mehrere Voraussetzungen, die sie als Ministerin qualifiziere: So ist sie gebürtige Tirolerin, verfügt in Niederösterreich über ein perfektes Netzwerk und ist drittens Vertraute von Wirtschaftskammer-Präsident Harald Mahrer. Zudem ist sie stellvertretende Generalsekretärin des Österreichischen Wirtschaftsbundes.

Ob sie die Überlegungen ehren oder ob sie sich darüber ärgere, wollte die NÖN von Carmen Jeitler wissen. Dazu schreibt sie: "Man gewöhnt sich über die Jahre daran, Gegenstand von Spekulationen zu sein. Ein bisschen ist es von beidem. Natürlich ehrt es einen auch, weil es ja eine Bestätigung der Qualität der eigenen Arbeit ist. Aber natürlich kann so etwas auch dann der Arbeit im Weg stehen."

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