Kottingbrunn: Hilfe im Kriegsgebiet

Erstellt am 24. April 2022 | 05:19
Lesezeit: 2 Min
Zum zweiten Mal fuhr der Hilfskonvoi, initiiert von KFZ Mechaniker Alexander Haas, über die ukrainische Grenze.
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Zu Beginn des Krieges haben wir über den KFZ Mechaniker Alexander Haas berichtet. Er stellte einen Hilfskonvoi zusammen und wagte sich mit seinen Helfern in das ukrainische Kriegsgebiet.

Durch seine direkten Kontakte in die Ukraine, die er auf der ersten Reise knüpfen konnte, war es ihm möglich die zweite Hilfsaktion noch genauer zu planen und zu koordinieren. Der Konvoi startete kürzlich zum zweiten Mal nach Oleshkiv (Iwano-Frankiwsk, Ukraine), zirka 400 km landeinwärts. Die Bevölkerung, Apotheken, Ärzte, Krankenhäuser, Gemeinden, Firmen und Vereine spendeten die dringend benötigten Hilfsmittel – Medikamente, Verbands- und Krankenhauszubehör, Babynahrung und Babyhygiene, Nahrungsmittel, Wasser, Hygieneartikel, Tiernahrung und vieles mehr.

Alle Helfer waren begeistert vom herzlichen Empfang und der Gastfreundschaft, der in Oleshkiv lebenden Menschen.

Kein Gas zum Heizen

Bei der ersten Reise verbrachten sie ihre Ruhepause gemeinsam in einer Schule. Haas erzählt: „Die Anwohner entschuldigten sich, dass sie kein Gas zum Heizen hätten. Die Menschen vor Ort haben nicht viel und haben trotzdem versucht uns den Aufenthalt so gemütlich wie möglich zu gestalten.“ Bei der Rückfahrt nahmen die Hilfskräfte, wie schon beim ersten Mal, zwei Ukrainer mit nach Österreich.

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