Krisenhelfer sind jetzt selbst in Not. Der Therapiehof Regenbogental in Leobersdorf hilft Kindern und Familien in Trauersituationen.

Von David Steiner. Erstellt am 01. Mai 2020 (05:26)
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Körperarbeit am Therapiehof Regenbogental.
privat

Wie viele gemeinnützige Vereine ist auch das „Regenbogental“ von der Coronakrise schwer betroffen. Auf dem Therapiehof in Leobersdorf wird chronisch kranken Kindern, Jugendlichen und Familien in Trauersituationen geholfen. „In den letzten Wochen hat sich die schwierige Lebenssituation vieler betreuter Familien verschärft. Sie benötigen gerade jetzt therapeutische Unterstützung“, erklärt Obfrau Margarethe Weiss-Beck. Der Verein erhalte derzeit laufend Anfragen zu Kriseninterventionen.

Gleichzeitig fallen krisenbedingt Spendeneinnahmen weg, Benefizveranstaltungen mussten abgesagt werden. Anspruch auf Mittel aus dem Härtefall-Fonds besteht für gemeinnützige Vereine nicht. Ein erster Spendenaufruf konnte vorübergehend Abhilfe schaffen. „Ich bedanke mich bei allen Sponsoren und Spendern, die in der schwierigen Zeit zu uns gestanden sind. Ab Mai werden wir den Betrieb aufgrund der Sicherheitsauflagen nur sehr eingeschränkt aufnehmen können. In Notfällen sind wir jedoch immer da“, betont Weiss-Beck.

In der Coronakrise ist die finanzielle Hilfe von Unternehmen und Einzelspendern für das Regenbogental auch weiterhin überlebensnotwendig. Mit Spenden werden nicht nur Tierarzt- und Futterkosten gedeckt, sondern auch Familien unterstützt, die nicht über die finanziellen Mittel für Therapien verfügen. Spendenkonto: RAIKA Baden IBAN: AT26 3204 5000 0199 3419. Infos: www.regenbogental.at