Programm in Ebreichsdorf um einen Tag verlängert. Österreichs Springreiter gehen bereits ab Mittwoch nach dem Lockdown wegen der Coronakrise in die lang erwartete Casino-Grand-Prix-Serie. Die Traditionsveranstaltung, die dieses Jahr zum 33. Mal ausgetragen wird, startet im Magna Racino. Wegen des großen Andrangs wurde das Programm in Ebreichsdorf sogar um einen Tag verlängert.

Von APA, Redaktion. Update am 14. Juli 2020 (14:13)
Ebreichsdorfer Magna Racino
privat

Nicht weniger als 750 Pferde wurden für den Auftakt genannt. Diese Rekordbeteiligung an der mit insgesamt 70.000 Euro dotierten Serie zeigt, wie sehr die Reiter schon auf die ersten Einsätze auf höchstem Niveau warten. Erstmals gibt es dieses Jahr zunächst vier Etappen, nach diesen steigen die 16 besten Reiter ins im Rahmen der Amadeus Horse Indoors in der Salzburgarena ausgetragene Finale auf.

Eine Idee von Salzburg-Veranstalter Josef Göllner, der zusätzlich auch zuvor in Lamprechtshausen eine der Etappen organisiert. "Man sieht das Verlangen, dass es endlich wieder losgeht", meinte Göllner am Dienstag auf einer Pressekonferenz in Wien. Dank neuem Punktesystem zur Qualifikation für das Finale werden die besten Casino-GP-Reiter im Rahmen des internationalen Turniers in der Salzburgarena (3. bis 6.12.) eine besondere Bühne haben.

Titelverteidiger ist Michael Rösch, der im Vorjahr die Serie erstmals gewonnen hat. "Es war eine turbulente Zeit. Mit dem Lockdown hat so niemand gerechnet. Wir mussten in der 'high season', in der wir die Pferde auf die Saison vorbereiten, einen Schritt zurücktreten", erzählte Rösch. Wie kann man mit dem Pferd jetzt optimal umgehen, sei die Frage gewesen.

Seine Stute Sanovet's Paula sei nun besser vorbereitet als er selbst. "Ich selbst muss jetzt in den Wettkampfmodus reinkommen, aber der Grand Prix am Wochenende wird mir einen Kick geben", sagte Rösch, der vom 1. bis 4. Oktober im Rahmen der Pferdemesse "Apropos Pferd" in der Arena Nova in Wr. Neustadt auch als Veranstalter fungiert. "Das Sicherheitskonzept ist ganz wichtig, auch im Rahmen dieser Pferdemesse", so Rösch. Ein Expertenteam im Hintergrund werde für die Sicherheit in der Coronakrise sorgen.