Psychotherapie im Ebreichsdorfer Rathaus

Erstellt am 23. März 2022 | 05:22
Lesezeit: 2 Min
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Bürgermeister Wolfgang Kocevar, Peter Stippl und Sozialstadtrat Thomas Dobusek.
Foto: Lenger
Gemeinde schafft Möglichkeit der psychotherapeutischen Beratung.
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Die Corona-Pandemie hat bei vielen Menschen Spuren hinterlassen und der Krieg in der Ukraine und die damit verbundene Flüchtlingswelle hat bei vielen Menschen große Besorgnis und enorme psychische Belastungen ausgelöst.

Projekt „RAT.Haus“

„Davon betroffen sind alle Alters- und Sozialschichten „Die Folgen sind unterschiedlich. Sorgen und Angst sind aber oft Nährboden für psychische und psychosomatische Erkrankungen, wenn der seelische Hilferuf nicht ernst genommen und fachlich kompetent behandelt wird“, führte Peter Stippl, Präsident des Österreichischen Bundesverband für Psychotherapie, im Ebreichsdorfer Rathaus aus. Gemeinsam mit Bürgermeister Wolfgang Kocevar und Gesundheitsstadtrat Thomas Dobusek, beide SPÖ, präsentierte Stippl das Projekt „RAT.Haus“.

Die Stadtgemeinde bietet im Rahmen dieses Projekts seit 14. März für alle Bürgerinnen und Bürger, insbesondere aber für Einkommensschwache, Arbeitslose und alleinerziehende Mütter, sowie für Menschen in besonderen Lebenslagen, ein Angebot für Gespräch, Beratung und bei Bedarf Psychotherapie an. Unter der Telefonnummer 02254/20022 kann ein Termin für ein kostenfreies Erstgespräch vereinbart werden. Für die Beratungsgespräche wurden von der Stadtgemeinde bereits barrierefrei zugängliche Räume im „Vierer-Haus“, Wiener Neustädter Straße 17A, zur Verfügung gestellt. Sechs Psychotherapeuten stehen für Gesprächseinheiten, die 50 Minuten dauern, bereit. Jede weitere Einheit kostet 20 Euro pro Termin.

„Wir sehen die Betreuung und Unterstützung unserer Bürger ganzheitlich. Die Gemeinde möchte in allen Lebenslagen Hilfe anbieten.“ Wolfgang Kocevar

Alle Gespräche im RAT.Haus sind vertraulich und unterliegen der Verschwiegenheitspflicht. Stadtchef Wolfgang Kocevar, SPÖ, betont: „Wir sehen die Betreuung und Unterstützung unserer Bürger ganzheitlich. Die Gemeinde möchte in allen Lebenslagen Hilfe anbieten.“ Es sei ihm wichtig, als Stadtgemeinde ein klares Signal zu setzen. „Gespräch, Beratung und bei Bedarf Psychotherapie muss für alle Menschen zugänglich sein. Und darf nicht an persönliche und finanzielle Möglichkeiten gebunden sein“, merkt Kocevar an.

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