Einigkeit über 30er-Zone in Bad Vöslau. Nach der Studie über den Stadtverkehr ist auch die Planung abgeschlossen. Alle Parteien unterstützen Begegnungszone, Radwege und Geschwindigkeitsbeschränkungen.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 01. Oktober 2019 (03:45)
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Foto mit Seltenheitswert: Die Parteispitzen aller Fraktionen unterstützen die Neuplanung eines Ortszentrums.
Silke Ebster

Seit vielen Jahren ist die Gestaltung des Zentrums von Bad Vöslau ein großes Diskussionsthema. Auf Grund der jeweils einstimmig über alle Parteigrenzen hinweg getroffenen Beschlüsse, wurde in den letzten Jahren eine Studie an der TU Wien, Institut für Verkehrswissenschaften, und darauf aufbauend, die notwendige Planung bei der Traffix Verkehrsplanung GmbH in Auftrag gegeben. Diese Unterlagen liegen nun ausgearbeitet vor.

Ziel der geplanten Maßnahmen ist es, die Aufenthaltsqualität im Zentrum deutlich zu verbessern, das Radwegenetz der Stadtgemeinde Bad Vöslau qualitativ auszubauen und den ruhenden Verkehr zu verlagern. Die Verbesserung der Aufenthaltsqualität geht einher mit einer qualitativ hochwertigen Gestaltung aller Bereiche, aber auch mit der Reduktion der Geschwindigkeit der Fahrzeuge.

Das Zentrum wird zukünftig definiert zwischen dem „Pferd“ in der Wiener Neustädter Straße und der Kreuzung Schlumbergerstraße/Badner Straße. Zwischen dem Schlossplatz und Badplatz soll eine Begegnungszone eingerichtet werden, wobei in diesem Bereich das Tempo auf 20 km/h reduziert werden soll. Ziel und Forderung aller in Bad Vöslau vertretenen Parteien im Gemeinderat ist es aber auch, im Bereich der Landesstraße B212 Wr. Neustädter Straße, von der Kreuzung mit der Tattendorfer Straße („beim Pferd“) bis zum Schlossplatz, eine 30km/h-Zone zu schaffen. „Dies verbessert die Aufenthaltsqualität, fördert das Innenstadtleben, erhöht die Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer und stellt auch einen Beitrag zum Umweltschutz dar“, erklärten die im Gemeinderat vertretenen Parteien unisono in einer Aussendung.

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