Musikakademie präsentiert Nachlass-Werke

Schon zum 7. Mal hat heuer die „Internationale Musikakademie Ferdinand Rebay“ im Stift Heiligenkreuz stattgefunden. Das Ziel der Akademie ist es, die Werke aus dem Nachlass von Ferdinand Rebay (1880 – 1953) bekannt zu machen.

NÖN Leserreporter Erstellt am 16. September 2021 | 21:01
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Foto: Christine Hollmann, Stift Heiligenkreuz Sammlungen, christine.hollmann

Rebay war als Sängerknabe in Heiligenkreuz, und daher kam ein großer Teil seines Nachlasses ins Stift, wo sie Kustos P. Roman Nägele OCist aufgefunden hat. Sie wurden von Dr. Maria Gellew sortiert und katalogisiert. (www.stift-heiligenkreuz-sammlungen.at)

Immer mehr stellt sich heraus, dass sich unter den über 700 Werken wunderschöne und bedeutende Musikstücke, besonders solche für Gitarre und Flöte, befinden.

Dozent Thomas Müller-Pering (Gitarre) und seine Studenten begeisterten beim Abschlusskonzert am Sonntag, dem 5. Sept. 2021, im Kaisersaal des Stiftes gemeinsam mit Flötistinnen der Dozenten Chia-Ling und Wolfgang Renner.

Die gesanglichen Darbietungen kamen von den TeilnehmerInnen der Klasse von Alexander und Jeannie Mayr.
Unter den Zuschauern, die die Leistungen der Mitwirkenden beklatschten, befanden sich auch Abt Maximilian Heim OCist, Alt-Abt Gregor Henckel-Donnersmarck OCist, P. Prior Meinrad Tomann OCist, Hochschulrektor P. Wolfgang Buchmüller OCist und Organist P. Tarcisius Sztubitz OCist.

Ein Musikvideo mit einer Rebay-Sonate für Solo-Gitarre wird der brasilianische Gitarrist Luiz Mantovani am Anfang des Jahres 2022 im Stift Heiligenkreuz produzieren.