Strohballen brannten neben Bahnstrecke

Erstellt am 03. April 2014 | 07:27
Lesezeit: 2 Min
Dieser Artikel ist älter als ein Jahr
20140402_Brand_Schoenau_03.jpg
Foto: NOEN, Daniel Wirth/www.bfkdo-baden.com
In den Mittwochabendstunden kurz nach ca. 20.30 Uhr langten unzählige Anrufe bei der Feuerwehr-Bezirksalarmzentrale (BAZ) Baden ein: Bei Schönau/Tr. (Bezirk Baden) brannte Stroh neben den Bahngleisen.
Werbung
Auf einem Feld neben der LB17 Triester-Straße Richtung Sollenau war im Gemeindegebiet von Schönau an der Triesting ein großer Feuerschein zu sehen.

Brandherd unmittelbar neben den Gleisen

Umgehend begab sich die örtlich zuständige Freiwillige Feuerwehr (FF) Schönau nach Alarmierung durch den diensthabenden Leitstellendisponenten der BAZ Baden zu dem Flurbrand. Da die Flammen auch aus mehreren weiter entfernten Ortschaften sichtbar waren, liefen die Notrufleitungen der Feuerwehralarmzentrale heiß.


Nach Eintreffen der ersten Florianis forderte der Einsatzleiter (Feuerwehrkommandant Zöchling-Schlemmer) über Funk zwei weitere Feuerwehren zur Unterstützung an. Zirka 50 Rundstrohballen standen aus unbekannter Ursache auf einem Feld in Vollbrand.

Da sich der Brandherd in unmittelbarer Nähe der Bahngeleise der Aspangbahnstrecke befand, wurde sofort mit einem umfassenden Löschangriff gestartet.

Landwirte unterstützten mit Anhängern und Traktoren

Für die notwendige Wasserversorgung unterstützen auch drei örtliche Landwirte mit Traktoren und großen Gülle-Tankanhängern die Brandbekämpfung bzw. halfen beim Auseinanderziehen des Brandgutes, um einen schnelleren Abbrand zu gewährleisten.

Ein privates Spezial-Unternehmen aus Teesdorf unterstützte mit einem großen Tankwagen ebenfalls die Feuerwehreinsatzkräfte beim Löschwassertransport. Aufgrund der starken Rauchentwicklung mussten die Löscharbeiten auch teilweise unter Atemschutz durchgeführt werden.

Durch den massiven Löschangriff konnte der Einsatz rasch unter Kontrolle gebracht und abgelöscht werden. Gegen ca. 23.30 Uhr konnte der Einsatz beendet werden.

Im Einsatz standen:

3 Freiwillige Feuerwehren (FF Schönau, FF Günselsdorf, FF Teesdorf) mit 65 Feuerwehrleuten und 9 Fahrzeugen
3 örtliche Landwirte
ein Privatunternehmen
3 Beamte der Polizei
Werbung