Streit um Wohnbau im Gemeinderat

Erstellt am 22. Juli 2015 | 06:11
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Foto: NOEN, Sybille Flek
Projekt Wally-Neuzil-Platz ist Geschichte. Neo-Ortschef Alfred Reinisch (UHL) möchte Köck-Liegenschaft dafür ankaufen.
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Einige explosive Tagesordnungspunkte führten zu heißen Diskussionen im letzten Gemeinderat in Tattenorf. Wie schon seit langem, ist das vom „Team Dieter SPÖ Tattendorf“ angestrebte Wohnbauprojekt „Wally-Neuzil-Platz“ ein heißes Thema – nicht nur in der Bevölkerung Tattendorfs, sondern auch im Gemeinderat und den einzelnen politischen Gruppierungen.

Köck-Liegenschaft als Alternative anerkannt

Nun wurde von Bürgermeister Alfred Reinisch (Unabhängige Liste-UHL) und Vizebürgermeister Franz Knötzl eine alternative Lösung gesucht und auch gefunden. Die Liegenschaft der Tischlerei Köck steht derzeit zum Verkauf und nach ersten Gesprächen mit Direktor Weber von der SGN wird dieser Standort nun als Alternative anerkannt, um das geplante Projekt hier durchzuführen.

Es gab bereits ein erstes Planungsgespräch, wobei die Eckdaten erfasst wurden. Ein wesentliches Thema an diesem Standort sind die Bauhöhe, Verbauungsdichte, sowie die Möglichkeit zur Schaffung von Wohnungseigentum.

Wohnprojekt nicht auf der Tagesordnung

Der Ankauf der Liegenschaft Köck fand sich aber nicht auf der Tagesordnung, sondern wurde von der UHL mittels Dringlichkeitsantrag reklamiert. Seitens des Team Dieter SPÖ wurde kritisiert, dass solche Anträge vorher dem Ausschuss für Wirtschaft zur Prüfung zugewiesen werden müssen – dieser Einwand wurde vom Tisch gefegt.

Weiters gab Dieter Reinfrank zu bedenken, dass so eine Ausgabe nicht im Budget vorgesehen und gedeckt ist und in einem Budgetnachtragsvoranschlag beschlossen werden müsste! Das nun das Wohnbauprojekt mit Standort „Wally-Neuzil-Platz“ nicht zustande kommt, dürfte durch die Stimmenmehrheit einer Fraktion brutal ausgenutzt worden sein, so Dieter Reinfrank (SPT).
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