Treff der Blaulichter. Schon zum sechsten Mal lässt das Trio Koberger, Strubreiter und Pongracic ordentlich die Kart-Reifen glühen.

Von Thomas Lenger. Erstellt am 08. September 2018 (10:04)
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Thomas Lenger

Bereits zum sechsten Mal veranstalten Polizist Michael Koberger, Feuerwehrmann Martin Strubreiter und Gastro-Profi Dominik Pongracic den „Blaulicht Grand-Prix“, bei dem sich die verschiedenen Blaulichtorganisationen auf der Kart-Strecke messen.

Das Benefiz-Event lockt jedes Jahr mehrere hunderte Mitglieder aller Blaulichtorganisationen auf das ÖAMTC-Gelände in Teesdorf, wo auch das heurige Rennen am Samstag über die Bühne gehen wird.

Die NÖN sprach mit den Veranstaltern über Entstehung und Erfolg dieser Veranstaltung.

NÖN: Wie kamen Sie auf die Idee, diesen Blaulicht Grand-Prix zu veranstalten?

Michael Koberger: Die Idee kam mir 2013 in den Sinn. Die Blaulichtorganisationen treffen in ihrem beruflichen Alltag oft zusammen und sobald die Arbeit getan ist, trennen sich die Wege wieder. Da dachte ich mir, dass man den zwischenmenschlichen Aspekt mit einer gemeinsamen Veranstaltung fördern sollte, wo auch genug Zeit zum Plaudern ist. Der kleinste gemeinsame Nenner sind unsere Blaulichtfahrzeuge und somit entstand der Blaulicht GrandPrix.

Welche Organisationen nehmen an dem Rennen teil?

Martin Strubreiter: Es nehmen mittlerweile neben Polizei, Rettung, Feuerwehr und Justizwache auch das Bundesheer, die ‚Asfinag‘ und die Finanzpolizei am Rennen teil.

Wie viele Starter hatten Sie im vergangenen Jahr?

Dominik Pongracic: Im vergangenen Jahr hatten wir 300 Fahrer, die an den Start gingen. Dieses Jahr können wir uns über 324 Starter freuen.

Wie sieht das Rahmenprogramm aus?

Michael Koberger: Das Rahmenprogramm bietet den Teilnehmern heitere Aktivitäten, wie beispielsweise ‚Soccerdart‘. Weiters werden auf dem Gelände die neusten KFZ-Modelle der Autohäuser Berger und Pappas zu sehen sein.

Dominik Pongracic: Wir werden heuer auch zum ersten Mal vom US Car-Club und Mustang-Austria besucht. Hier gibt es sicher viele Highlights zu bestaunen.

Der Grand-Prix dient einem guten Zweck. Wem kommt er heuer zu Gute?

Martin Strubreiter: Das Charityprojekt des Blaulicht Grand-Prix wird heuer einer Mitarbeiterin des Roten Kreuzes und deren Familie gewidmet. Die 4-jährige Tochter hat die Glasknochenkrankheit und das Haus wird nun entsprechend umgebaut. Wir freuen uns, dass wir, so wie noch weitere Sponsoren, einen Beitrag zur Unterstützung leisten können.