Wohnmobil brannte völlig nieder. In der Nacht auf Samstag brach kurz nach Mitternacht auf einer Parzelle eines Kleingartens im Wohnwagenpark Teesdorf (Bezirk Baden) ein Brand aus.

Erstellt am 28. März 2015 (16:23)
NOEN, Stefan Schneider/BFK Baden
Ein Ehepaar hatte gegen ca. 0.30 Uhr bemerkt, dass im Bereich ihres Wohnmobils ein Feuer ausgebrochen war. Die beiden konnten sich zum Glück noch rechtzeitig mit ihren Hund in Sicherheit bringen und verständigten über Notruf 122 die Feuerwehr.



Das große Gelände des Wohnparks mit mehreren Badeteichen liegt etwas abseits der Ortschaft direkt an der B17 in der Nähe des ÖAMTC-Fahrtechnikzentrums – daher breiteten sich die Flammen bis zum Eintreffen der sofort alarmierten örtlichen Freiwilligen Feuerwehr Teesdorf auf das komplette Wohnmobil samt Zubauten aus. Bei der Zufahrt zum Einsatzort sahen die Florianis so schon von weitem den großen Feuerschein.

Als das Tanklöschfahrzeug dann über den sehr schmalen Zufahrtsweg eintraf, stand bereits alles in Vollbrand. Somit mussten die Feuerwehreinsatzkräfte das weitere Ausbreiten des Brandes auf die direkt angrenzenden Grundstücke verhindern.

Eine weitere Gefahr für die Einsatzkräfte war auch noch eine Butan-Gasflasche die sich auf der Rückseite des Wohnmobils befand. So konnte man vorerst nur mit größerem Abstand bzw. unter erhöhter Vorsicht die unmittelbaren Löscharbeiten aufnehmen.

Brand rasch gelöscht – keine Rettung für das Gefährt

Mehrere Löschleistungen wurden zum Teil unter Atemschutz vorgenommen. Die Brandausbreitung auf die Nachbargrundstücke konnte jedoch seitens der Feuerwehr erfolgreich verhindert werden.

Um ausreichend Löschwasser zur Verfügung zu haben, wurde mittels einer tragbaren Feuerlöschpumpe von einem der vier örtlichen Badeteiche Wasser angesaugt.

Nach erfolgreicher Bergung der Gasflasche konnte dann der Brand rasch abgelöscht werden, das Wohnmobil samt Zubauten brannte jedoch zu Gänze nieder.

Noch während der Löscharbeiten nahm ein Brandursachenermittler der Polizei die ersten Ermittlungsarbeiten vor Ort auf. Nach ca. zweieinhalb Stunden konnten die Feuerwehreinsatzkräfte wieder einrücken.