Affären zum Lachen in Kottingbrunn. AmaKult spielt im Frühjahr die Komödie „Der letzte feurige Liebhaber“ von Neil Simon. Online-Vorstellungen sind der Plan B.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 03. Januar 2021 (04:57)
Franz Grünwald als letzter feuriger Liebhaber.
Reinhard Steiner

Die Theatergruppe AmaKult der Kulturszene Kottingbrunn lässt sich durch die Corona-Pandemie nicht aufhalten. Die für Jänner/Februar 2021 geplante Produktion der Komödie „Der letzte der feurigen Liebhaber“ von Neil Simon findet statt! Allerdings versucht sich die Gruppe unter der bewährten Regie von Franz Schiefer an etwas Neuem und bringt die Komödie als szenisch gespielte Lesung auf die Bühne.

Der Vorteil: Sollten Aufführungen mit Publikum im Jänner/Februar 2021 nicht möglich sein, kann die Veranstaltung online stattfinden. Viel zu lachen wird es auf jeden Fall geben, wenn die Theatergäste Barney Cashman bei seinen Fremdgeh-Versuchen beobachten dürfen.

Der Besitzer eines gewinnbringenden Fischrestaurants, seit 33 Jahren mit seiner Highschool-Liebe verheiratet, ist der Monogamie überdrüssig. Und so träumt er von einem Seitensprung. Es fehlt ihm nur noch die passende Dame für sein Abenteuer. Doch drei Kandidatinnen sind schnell gefunden: Erstens Elaine Navazio, Stammgast des Fischrestaurants, verheiratet und wie es sich herausstellt weit abenteuerlustiger als unser zaghafter Held. Zweitens Bobbi Michele, eine völlig durchgedrehte Schauspielerin, die Barney zuerst mal zum Haschischrauchen verführt. Drittens Jeanette Fischer, die Frau von Barneys bestem Freund. Eine melancholische Person, die dem Möchtegern-Casanova vorrechnet, dass nur 8,2 Prozent des Lebens lebenswert wären.

Wohin Barneys amouröse Abenteuer führen werden, sehen Interessierte bald auf der Bühne oder online.