AMS-Programm AQUA: Zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen

Erstellt am 06. Februar 2022 | 04:25
Lesezeit: 3 Min
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Beratung als großes Plus: Raffael Pechmann, Birgit Fuchs, Geschäftsinhaber Bernhard Brandtner und AMS-Geschäftskundenberater Björn Tomenendal.
Foto: Jandrinitsch
Das Programm AQUA des Arbeitsmarktservice bringt für Telekommunikationsgeschäft „Telefonzelle“ neue Möglichkeiten.
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Wer das neue Telekommunikationsgeschäft „Telefonzelle“ in der Arkadia betritt, dem lächeln Birgit Fuchs und Raffael Pechmann entgegen. Sie freuen sich, die Kunden bezüglich aller Fragen rund um die Netzwerkbetreiber Magenta und A1, die Anmeldung von neuen Smartphones oder TV- und Festnetzprodukten zu beraten.

Die beiden wirken dabei, als hätten sie nie etwas anderes gemacht. Dabei hat Pechmann eine Elektrikerlehre begonnen und nie abgeschlossen. Birgit Fuchs kann zwar auf Erfahrungen bei Hartlauer und Media Markt zurückblicken, sie wechselte aber in das Backoffice eines Unternehmens, wo sie bemerkte, „dass mir der Kontakt mit Kunden fehlt“.

Betrieben wird die „Telefonzelle“ seit 6. Jänner von Bernhard Brandtner, der von AMS-Geschäftskundenbetreuer Björn Tomenendal von dem AMS-Programm AQUA erfuhr. Mit Raffael Pechmann wusste er auch einen potenziellen Kandidaten, der in das Programm perfekt passen würde. Denn der Umgang mit Smartphones ist für Pechmann ein fester Bestandteil seines privaten Lebens gewesen. Jetzt freut er sich, „dass ich meine Kenntnisse und Fähigkeiten dazu nutzen kann, um andere Menschen zu beraten, die nicht so Telekommunikations-affin sind“, meint der Lehrling.

Lehre ist praxisnah und dauert maximal 13 Wochen

Das Ziel von AQUA ist, erwachsenen Arbeitssuchenden, die beim AMS vorgemerkt sind, eine Lehre mit verkürzter Lehrzeit anbieten zu können. Die Ausbildung im Rahmen der AQUA dauert mindestens 13 Wochen. Das AMS NÖ erwartet, dass der Ausbildungsbetrieb die Personen nach AQUA in ein Dienstverhältnis übernimmt. Im Gegenzug dafür finanziert der Ausbildungsbetrieb die Qualifizierungskosten, wie etwa ein Verkaufstraining, das Brandtner für seine beiden neuen Mitarbeiter bereits organisiert hat. Das AMS NÖ kümmert sich um die Existenzsicherung der Teilnehmer.

Das große Plus: Die Aus- und Weiterbildungen bei AQUA orientieren sich an den konkreten betrieblichen Anforderungen und sind daher besonders praxisnah. Das ist für Brandtner, der die Geschäftskunden berät, besonders wichtig. „Die Beratung ist das, mit dem wir punkten. Die Kunden sollen sich bei uns so gut aufgehoben fühlen, dass sie nach Ablauf ihres Telekommunikationsvertrages gerne wieder zu uns kommen. Wir Berater sind ja dazu da, um den Menschen Hilfe und Orientierung im Netzwerkvertrags-Dschungel zu geben.“

Raffael Pechmann fühlt sich bei AQUA sehr gut aufgehoben: „Ich finde es schön, wenn die Kunden zufrieden aus dem Geschäft gehen. Es freut mich, dass ich das Wissen, was ich mir aus privatem Interesse angeeignet habe, jetzt auch beruflich weitergeben kann. Ich habe zwar gewusst, dass es das AQUA-Programm gibt, hätte aber nie gedacht, dass es auch für mich in Frage kommt.“

Das Schöne sei, „bei AQUA rund um betreut zu sein und sich um nichts kümmern zu müssen“. Und auch für „Telefonzellen“-Chef Bernhard Brandtner ergibt sich ein weiterer Pluspunkt. Er kommt im ersten Jahr in den Genuss einer speziellen Ein-Personen-Unternehmensförderung.

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