Babler: „Stehe den Traiskirchnern im Wort!“. Die SPÖ Traiskirchen startete am Freitagnachmittag offiziell in die Intensivphase des Wahlkampfs. Bürgermeister Andreas Babler wirbt dabei um Vorzugsstimmen, will aber auf keinen Fall nach Wien wechseln.

Von Philipp Grabner. Erstellt am 06. Oktober 2017 (19:25)
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Philipp Grabner

Zwar werden die Funktionäre der SPÖ Traiskirchen am Freitagnachmittag mit stürmischem Wind empfangen, der Motivation tut dies allerdings keinen Abbruch. Direkt im Stadtzentrum, vor dem Cafe Arkadia, schwört Traiskirchens Bürgermeister Andreas Babler (SPÖ) seine Genossen auf die letzten Tage vor der Nationalratswahl am 15. Oktober ein.

Bewusst habe man sich in der Stadt für einen „kurzen und knackigen Wahlkampf“ entschieden, wie der Stadtchef erklärt: „Ich halte nichts davon, die Menschen schon Monate und viele Wochen vorher mit den Wahlaktivitäten zu strapazieren.“

Die Wahl sei jedenfalls eine wichtige Richtungsentscheidung für das Land. „Mit meiner Kandidatur möchte ich ein starkes regionales Zeichen setzen“, spricht Babler die Tatsache an, dass er auf der SPÖ-Bundesliste auf Platz 45 kandidiert.

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Und trotzdem stehe er „den Traiskirchnern im Wort“, wie er betont: „Selbstverständlich bleibe ich Bürgermeister dieser Stadt und gehe nicht ins Parlament!“ Schlagwort seiner Kampagne ist das Wort „Haltung“, Babler skizziert: „Es braucht in der großen Politik wieder Haltung, ich weiß, wir liegen hier goldrichtig!“ Der Wahlkampf brauche keine Schmutzkampagnen, stattdessen solle man die wirklich wichtigen Themen wie Arbeit zur Sprache bringen, ging Babler auch auf die aktuellen Vorkommnisse im Wahlkampf ein. „Diese Geschichte kann man ohnehin nicht beeinflussen“, meinte er.

In den nächsten Tagen werden laut dem Bürgermeister an die hundert Personen unterwegs sein, um für die SPÖ Stimmung zu machen. Hausbesuche werden dabei ebenso am Programm stehen wie Besuche von öffentlichen Veranstaltungen. Immer mit dabei: Der neue rote Sattelschlepper, siehe Bilder. Bablers zuversichtlicher Schlussappell – trotz der derzeitigen Umfragewerte für seine Partei – klingt optimistisch: „Wir packen das!“