Feilen am Konzept für die Eislaufsaison 2020/21. Der Eislaufplatz in Traiskirchen ist stark frequentiert. Corona-bedingt wird jetzt alles anders.

Von Judith Jandrinitsch. Erstellt am 19. Oktober 2020 (04:33)
So sah der Saisonstart am Eislaufplatz Traiskirchen 2019 aus. Das wird es heuer nicht spielen.
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Alles neu heißt es im Moment für den Eislaufplatz in Traiskirchen. Betriebsleiter des Sportzentrums Christian Bauer erklärt: „Gerade wird die gesamte Bande erneuert. Die ganzen Planken waren schon morsch.“

Das sollte sich theoretisch und praktisch bis zum 26. Oktober ausgehen, wo normalerweise der Startschuss in die Eislaufsaison fällt. Ob dieser Termin hält, ist aber wegen der Corona-Pandemie mehr als fraglich. „Wir müssen vorbereitet sein“, ergänzt Bauer, „die Kühlmatten müssen aufgebracht werden, die Kompressoren überprüft, diese lagern im Sommer am Dach und müssen von der Fachfirma wieder wachgeküsst werden.“ Doch nicht nur die Fertigstellung der neuen Bande fehlt, es braucht auch noch ein Konzept, wie in Corona-Zeiten eine gesetzeskonforme Abwicklung der Besucherströme aussehen kann. „Es geht ja eigentlich im Prinzip um den Eingangsbereich und den Umkleidebereich“, weiß Bauer, das ist auch dem zuständigen Sportstadtrat Norbert Ciperle, SPÖ, bewusst.

Er erklärt: „Es ist noch ungewiss, unter welchen Bedingungen wir aufsperren werden. Wir haben uns dazu entschlossen, zeitnah zu entscheiden, wir haben natürlich das Ziel, aufzusperren, aber gleichzeitig müssen wir gewappnet sein, falls neue Verordnungen vonseiten der Bundesregierung kommen, was die Covid-19 Bestimmungen bei Sportstätten betrifft.“

Eines ist jedoch schon klar: „Wir haben bis jetzt nur 20 Prozent der Anfrage von Schulen, die wir sonst haben. Das Problem für Schulen außerhalb von Traiskirchen ist, das sie ja mit einem Bus zu uns kommen, doch statt eines Buses braucht es wegen Corona heuer vermutlich vier, also ist das für viele Schulen mit einem enormen finanziellen Mehraufwand verbunden.“ Im Sportbereich hätten einzelne Verbände „tolle Vorarbeit“ geleistet, was die Umsetzung von Corona-Maßnahmen betrifft. Die Traiskirchner Baseball-Grasshoppers haben den Meisterschaftsbetrieb bereits am 4. Juli aufnehmen können. „Mehr klare Vorgaben für die Schulen, das wäre für diese auch eine Erleichterung gewesen“, sagt Ciperle.