Gemeinderat präsentiert sich modern & effizient. Die Bereiche Soziales, Nachhaltigkeit, Natur, Umwelt und Bildung sowie Kinder werden besonders verstärkt.

Von Judith Jandrinitsch. Erstellt am 27. März 2020 (02:24)
Der Stadtrat: 2. Reihe: Norbert Ciperle, Clemens Zinnbauer, Markus Tod, Anton Lojowski, Max Aigner, Franz Muttenthaler, 1. Reihe: Erwin Mücke, Erich Pinker, Sandra Akranidis-Knotzer, Andi Babler, Manuela Rommer-Sauerzapf, Johannes Herbst, Franz Gartner.
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Moderner, schlanker und effektiver, so soll der Traiskirchner Gemeinderat zukünftig arbeiten. Dafür gaben alle im Gemeinderat vertretenen Fraktionen grünes Licht, die Zahl der Mitglieder in den 18 Ausschüssen wurde von acht auf fünf reduziert, neue Kompetenzfelder festgelegt. Stadtchef Andreas Babler, SPÖ, betont: „Besonders verstärkt wurden die Bereiche Soziales, Nachhaltigkeit, Natur und Umwelt sowie Bildung und Kinder, vertieft werden sollen aber auch der Bereich der Kultur sowie das neue Arbeitsfeld Digitalisierung und die strategische Wohnraumplanung.“ Auch die kleineren Parteien werden mit Aufgaben in den Ausschüssen betraut.

NEOS-Mandatar Attila János erklärt: „Wir sind mit unserer Zuteilung durch die größte Fraktion zufrieden, da wir die Fokussierung auf die thematischen Bereiche der Elementarbildung und Digitalisierung im Rahmen des Wahlkampfs intensiv gefordert haben.“

„Wir sind mit unserer Zuteilung durch die größte Fraktion zufrieden"

Im Bereich der Elementarpädagogik müsse sich laut János die „Beaufsichtigung der Kinder hin zur besten Ausbildung ändern, damit unsere Kinder ihren Ausbildungsweg mit besten Voraussetzungen starten können“, betont János. Im Bereich der Digitalisierung wollen die NEOS ihre Themen von einer „Digitalen Amtstafel“ bis „Smart City Lösungen“ einbringen. Und auch Grünen-Gemeinderätin Gisela Vitek betont: „Neben dem Vorsitz im Prüfungsausschuss bin ich nun auch Mitglied in den drei ‚ökologischen‘ Ausschüssen für Umweltschutz und Grünflächen, nachhaltige Stadtplanung, Raumordnung und Klima sowie Tierschutz, Wildbiologie, Baum-Management und Biotope vertreten. Ich freue mich sehr über die Möglichkeit, ‚grüne Ideen‘ in diese Ausschüsse einzubringen.“

Das Ehrungswesen mit SPÖ-Stadtrat Erich Pinker an der Spitze und der Katastrophen- und Zivilschutzbereich von Stadtrat Erwin Mücke, SPÖ, werden von den beiden Stadträten ohne eigenen Ausschuss geführt.