Mit Fleisch und Blut ein Feuerwehrmann

Feuerwehrkommandant Oliver Stocker über seinen Einstieg bei den Florianis, seine Jobs und wie er mit Tragödien umgeht.

Erstellt am 11. November 2018 | 05:17
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Seit zwölf Jahren lenkt Oliver Stocker die Geschicke der Freiwilligen Feuerwehr Traiskirchen-Stadt, seit zwei Jahren ist er zudem Unterabschnittskommandant.
Foto: Grabner

Die Feuerwehr ist ein unverzichtbarer Bestandteil im Leben von Oliver Stocker. Nicht nur, dass der 43-Jährige seit zwölf Jahren der FF Traiskirchen-Stadt als Kommandant vorsteht und als Unterabschnittskommandant tätig ist – der Familienvater ist noch dazu seit 22 Jahren Mitglied der Wiener Berufsfeuerwehr. Ein Floriani durch und durch also.

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Foto: NOEN

Im Jahr 1988 trat Stocker der Feuerwehr bei: „Damals hat mich das Abenteuer natürlich sehr gereizt. Heute ist es das schönste Gefühl, wenn Du Menschen helfen kannst – und dieses Gefühl, wenn Du ein ehrliches ,Danke‘ bekommst, ist mit Geld nicht aufzuwiegen“, ist Stocker überzeugt.

Auch wenn ihm sein Job viel Freude macht, bringt er auch schwere Stunden mit sich. „Mit Tragödien fertig zu werden ist natürlich immer schwierig. Da muss man versuchen, menschlich zu sein, es aber auch nicht zu nah an sich heranzulassen.“

Am schwierigsten aber sei sein Einstieg als Feuerwehrkommandant gewesen, so Stocker zur NÖN, weil dieser recht kurzfristig kam. Der Job des Kommandanten heute sei „ein Managerjob“, so Stocker: „Die Tätigkeit ist extrem vielfältig und zeitintensiv!“

Eines aber gilt heute wie vor 30 Jahren bei seinem Einstieg: Er ist noch immer mit Feuer und Flamme dabei.