„Narren“ machen auch 2020 weiter. Faschingssaison war lang und intensiv. Gilde sagt: „Wir waren ausverkauft“.

Von Judith Jandrinitsch. Erstellt am 14. März 2019 (16:31)
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Regina Mayerhofer, Präsidentin der Faschingsgilde Traiskirchen.

Präsidentin Regina Mayerhofer ist zufrieden: „Wir konnten heuer an die Euphorie der Landesnarrenhauptstadt, die Traiskirchen 2018 war, anknüpfen. Alle Gildensitzungen waren ausverkauft.“

Auch die Sitzung am Donnerstag, die eigentlich eine Benefizveranstaltung ist und zu der Menschen eingeladen werden, die aufgrund ihrer Einkommensverhältnisse keinen Eintritt zahlen müssen.

„Wir schreiben diese Menschen an und laden sie ein. Sie warten schon darauf“, berichtet Mayerhofer, denn: „Unser Motto lautet ja: ‚Hilfsbereit für Fröhlichkeit‘. Beim Faschingsumzug, der heuer zum zweiten Mal in dieser pompösen Form stattfand, beteiligten sich zahlreiche Gruppen aus Traiskirchen sowie der Umgebung. „Zwischenfälle hat es keine gegeben, es war alles sehr ruhig und diszipliniert“, lobt Mayerhofer. Die Zusammenarbeit mit der Gemeinde und der Polizei hat „sehr gut funktioniert“.

Der einzige Wermutstropfen zum Faschingsabschluss: Der Tod von Renate Hoffmann, die bis 2009 Mitglied der Faschingsgilde Traiskirchen war – siehe Nachruf links.