Pkw prallte rücklinks in Auslagenscheibe. Am Samstagnachmittag wurde die Freiwillige Feuerwehr Traiskirchen-Stadt zu einem technischen Einsatz alarmiert. Die Meldung lautete zerbrochene Scheibe in einem Diskontmarkt, Reste drohen herabzustürzen.

Erstellt am 08. Januar 2017 (14:06)

Bei Eintreffen der Feuerwehr zeigte sich ein Pkw, welcher vom Parkplatz rücklinks in die Auslagenscheibe des Marktes fuhr. Selbiger Fahrer hatte zuvor bereits im Vorwärtsgang einen Stromverteilerbock angefahren und umgeworfen. Gleichzeitig wurde dabei ein danebenstehender PKW touchiert und ebenfalls beschädigt. Fahrer mit körperlicher Beeinträchtigung und Beifahrerin des Unglücksfahrzeuges blieben dabei glücklicherweise unverletzt. Ob ein technischer Defekt oder ein Fahrfehler vorliegt ist Gegenstand von polizeilichen Ermittlungen.

Die übrigen Scheibenfragmente wurden entfernt

Zunächst wurde das defekte Fahrzeug aus der Auslage geschoben, um mit den umfangreichen Reinigungs- und Sicherungsarbeiten beginnen zu können. Damit auch die verbliebenen Scheibenfragmente im oberen Bereich entfernt werden konnten, wurde LAST 1 möglichst nahe in Stellung gebracht. Mit entsprechendem Kopf- und Augenschutz wurden die Scheibenreste aus dem beschädigten Rahmen entfernt.

Für die anschließende Verkleidung des verbliebenen Metallrahmens wurde die Freiwillige Feuerwehr Möllersdorf mit Pölzholzcontainer angefordert.

Nur kurze Zeit später trafen die Kameraden der FF Möllersdorf bereits mit den benötigten Materialien am Einsatzort ein. Nachdem die benötigen Schalungsplatten und meterhohen Holzstaffeln aus dem Container ausgeräumt und an den Einsatzort verbracht wurden, konnte mit den notwendigen Verkleidungsarbeiten begonnen werden. Mit Hilfe unserer Teleskopmastbühne wurden die notwendigen Höhenarbeiten erledigt. Nachdem die benötigten Maße bekannt und die Holzstaffeln zugeschnitten waren, wurden insgesamt drei Stück in Position gebracht und mittels mehrere Keile fest verankert.

Mit Schallungsplatten verschlossen

An den Holzstaffeln wurden mehrere Schalungsplatten montiert und so die provisorische Verkleidung des Verkaufsraumes über eine Gesamthöhe von ca. 5 x 3 Meter verschlossen.

Der Strombock wurde von einem Mitarbeiter von Wien-Strom inspiziert und provisorisch von den Kameraden der Wehr wieder aufgestellt. Zusätzlich wurde der Strombock mittels Spanngurte gesichert. Die zuvor errichtete Absperrung des Gehweges konnte danach wieder aufgehoben werden. Nach mehr als zwei Stunden konnte der Einsatz bei klirrender Kälte beendet werden und die Einsatzkräfte wieder in das warme Feuerwehrhaus einrücken.