Schriftsteller Daniel Glattauer liest aus Bestseller

Autor Daniel Glattauer ist heute, Donnerstag, um 19 Uhr zu Gast im Traiskirchner Rathaus.

Erstellt am 21. November 2019 | 15:27
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Daniel Glattauer zu Gast in Traiskirchen.
Foto: Pertramer

Mit "Gut gegen Nordwind" oder "Alle sieben Wellen" schaffte er den Durchbruch - heute Abend ist Erfolgsautor Daniel Glattauer zu Gast im Festsaal des Rathauses Traiskirchen.

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Bibliotheksleiterin Christa Majnek und SPÖ-Bürgermeister Andreas Babler laden ins Rathaus ein.
Foto: Stadtgemeinde Traiskirchen

Glattauer, der mit seinen Kolumnen in der Tageszeitung "Der Standard" bekannt wurde, liest aus seinem Roman "Geschenkt". Insgesamt 1.000 Exemplare des Werkes liegen in den kommenden Wochen als Geschenk im Rathaus und in der Stadtbibliothek auf - so lange der Vorrat reicht. Start der Lesung ist um 19 Uhr. 

Die Aktion "Traiskirchen liest", in deren Rahmen die Veranstaltung über die Bühne geht,  wurde vor zwei Jahren ins Leben gerufen. Für die Premiere konnte der mit dem deutschen Buchpreis geehrte Arno Geiger gewonnen werden. 

 

Über den Autor

Daniel Glattauer wurde 1960 in Wien geboren. Sein Vater war Boulevardjournalist, seine Mutter Hausfrau, er wächst in Favoriten auf. Glattauer studiert Pädagogik und Kunstgeschichte und ist seit 1985 als Journalist und Autor tätig. Bekannt wurde er zunächst durch seine mit „dag“ gekennzeichneten Kolumnen, die im so genannten „Einserkastl" auf dem Titelblatt des Standards erscheinen. Seine beiden Romane „Der Weihnachtshund" und „Darum" wurden mit großem Erfolg verfilmt. Der Durchbruch zum Bestsellerautor gelang Glattauer mit dem Roman „Gut gegen Nordwind", der für den Deutschen Buchpreis nominiert, in über 35 Sprachen übersetzt und auch als Hörspiel, Theaterstück und dieses Jahr auch als Kinofilm adaptiert wurde.

Über das Buch

Gerold Plassek ist Journalist bei einer Gratiszeitung, und auch sonst war sein Leben bislang frei von Höhepunkten. Manuel, 14, dessen Mutter Alice für ein halbes Jahr im Ausland arbeitet, sitzt bei ihm im Büro, beobachtet ihn beim Nichtstun und ahnt nicht, dass Gerold sein Vater ist. Gerold selbst weiß es erst seit kurzem – und er hat sich von diesem Schock kaum erholt, als noch mehr Bewegung in sein Leben kommt: Nach einer von ihm verfassten Zeitungsnotiz über ein überfülltes Obdachlosenheim trifft dort eine anonyme Geldspende ein. Der Anfang einer geheimnisvollen Spendenserie, die Gerold offensichtlich mit seinem Schreiben beeinflussen kann. Langsam beginnt Gerold sich mit dem Leben zu versöhnen. Das Buch diente als Vorlage für die gleichnamige ORF-Produktion mit Thomas Stipsits in der Rolle des Journalisten Gerold Plassek.