Stadt unterstützt Behörden beim Contact Tracing. Um die Behörden zu entlasten, hat Traiskirchens Bürgermeister Andreas Babler, SPÖ, zwei Bedienstete dafür abgestellt, die beim Contact Tracing helfen können.

Von Judith Jandrinitsch. Erstellt am 10. November 2020 (14:17)
Andreas Babler mit den zwei Mitarbeitern, die bereit sind, um beim Contact Tracing zu helfen.
Stadtgemeinde Traiskirchen

„Die Lage ist zunehmend dramatisch“, betont Traiskirchens Stadtchef Andreas Babler
. Deshalb setzt der Bürgermeister einen ungewöhnlichen Schritt. 

Die Stadt Traiskirchen geht nun in Niederösterreich voran und bietet der zuständigen Behörde an, mit Gemeindebediensteten das Contact Tracing im Bezirk zu unterstützen. Die beiden Gemeindebediensteten sind derzeit im Wechseldienst in der städtischen Postpartnerfiliale eingesetzt. Diese würden nun - jeweils wochenweise - für das Contact Tracing zur Verfügung stehen. Die Postpartnerfiliale bleibt weiterhin uneingeschränkt geöffnet.

„In dieser Situation müssen alle zusammen helfen. Wir wollen auch hier als Stadt nun aktiv, in diesem überforderten Bereich, diesen wertvollen Beitrag leisten. Auch von anderen Städten und Gemeinden höre ich, dass die Bereitschaft besteht, sich bei solchen Modellen zu beteiligen“, erklärt Babler und verweist damit auf die Zukunftsfähigkeit dieses Modells.