Die Gärten im Bezirk Baden blühen wieder auf

Besonders die eigene Versorgung mit frischem Obst und Gemüse erfreut sich dieses Jahr großer Beliebtheit - auch im Bezirk Baden.

Erstellt am 31. März 2021 | 05:39

Die viele Zeit, die Corona-bedingt zu Hause verbracht wird, weckt bei vielen Menschen das Bedürfnis nach Veränderung, gerade auch im Garten.

Nicht nur optische Verschönerungen, sondern der Garten spielt als Outdoor-Erlebnisraum eine immer größere Rolle.

Diesen Trend kann der Berndorfer Gärtner Johannes Knöbl bestätigen: „Die Anzahl jener, die sich aktiv mit ihren Gärten beschäftigen, hat auf jeden Fall zugenommen. Meine Kundinnen und Kunden wollen auch stärker in den Prozess der Gartengestaltung eingebunden werden, und nicht schlicht alles gemacht bekommen.“ Es werde zunehmend mehr Wert auf Selbstständigkeit gelegt, was sich auch im Eigenanbau von Obst und Gemüse wieder spiegle.

„Was mir vor allem auffällt, ist, dass Obstbäume vermehrt gesetzt werden. In den vergagnenen Jahren ist das meiner Wahrnehmung nach eher zurückgegangen“, meint Knöbl. Außerdem diene der Garten aufgrund der Corona-Krise häufiger als Urlaubsersatz, einige Leute würden beispielsweise in Outdoor-Küchen investieren.

Bei der Anschaffung einer solchen kann die Gartenerlebniswelt in Ebreichsdorf behilflich sein. „Wir merken derzeit schon sehr stark, dass viele derzeit besonders auf ihr Heim und ihren Garten schauen“, sagt Gartenexperte Philipp Holz von der Gartenerlebniswelt in Ebreichsdorf. In das breite Sortiment des Experten für Gartengestaltung und Gartendesign reiht sich nun auch der Design-Grill OFYR.

Elegant setzt die kegelförmige Feuerschale die Flammen in Szene, während ihr durchgehend breiter und flacher Rand als hochwertige Heizplatte mit gleichmäßigem Temperaturverlauf präzises und gesundes Kochen ermöglicht. Philip Holz, weiß: „Hobbyköche sind vom kultigen Design-Grill ebenso begeistert wie Chefköche beim Zubereiten von mehrgängigen Menüs.“ Um selbst kochen zu können, braucht es Zutaten. Die werden mitunter selbst angebaut. Markus Dorner von der Traiskirchner Gärtnerei Fürmsinn sagt: „Paradeiser sind der Top-Favorit, auch Gurken- und Paprikapflanzen werden oft gekauft. Ein spezifischer Trend lässt sich sonst aber nur schwer nennen.“

Garteln ist mittlerweile keine Frage des Alters

Auch jüngere Menschen erproben ihren grünen Daumen, Dorner hebt hier die Gruppe der über 25-Jährigen hervor: „Wenn man das erste Eigenheim hat, möchte man natürlich Balkon, Terrasse oder Garten schön gestalten.“ Doch nicht nur der Selbstversorgung kommt große Aufmerksamkeit zu, sondern auch jenen Blumen, die klassisch für den Frühling stehen. „Im Moment geht alles, was blüht und schön aussieht. Primeln, Violen und Vergissmeinnicht beispielsweise. Also alles, was nicht frostempfindlich ist, schließlich kann es noch Nachtfröste geben“, erklärt Anton Kerschbaumer, Inhaber des Badener Blumenfachgeschäfts Kerschbaumer.

Genauso wie Knöbl und Dorner, nimmt Kerschbaumer verstärkte Investitionen in den Garten wahr: „Die Leute können weniger reisen und verbringen mehr Zeit in den eigenen vier Wänden, oder eben im Garten. Da möchte man es sich natürlich schön machen.“ Jetzt im Früjahr beginnt die Gartensaison.

Johannes Knöbl rät: „Es ist immer wichtig, die Witterung zu beachten und beim Neupflanzen nicht voreilig zu sein. Die Nächte können auch jetzt noch sehr kalt werden! Bei der Pflanzenauswahl würde ich eher auf Heimisches zurückgreifen.“

Laut Markus Dorner sei vor allem die Qualität der Erde wichtig, gespart werden sollte bei der Wahl dieser definitiv nicht: „Es bringt nichts, billige Erde im Supermarkt zu kaufen, diese führt oft nicht zum gewünschten Ergebnis. Unsere Standardmischung für Beet und Balkon besteht aus Substraten, und darin kann man de facto alles anpflanzen.“

Weiters sei die Frühjahrespflege bereits bestehender Pflanzen von hoher Wichtigkeit. Anton Kerschbaumer erklärt dazu: „Die Rosen gehören zurückgeschnitten, die Stauden durchgeputzt und von dürren Ästen befreit. Den Rasen wird man in etwa ein bis zwei Wochen vertikutieren und düngen können.“

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