Neues Hilfeleistungsfahrzeug: Dank an den Paten. Corona-bedingt erfolgte die offizielle Übergabe erst jetzt. Unternehmer Matthias Aberl sponserte das Auto.

Von Judith Jandrinitsch. Erstellt am 08. August 2021 (04:12)
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Jungunternehmer Matthias Aberl, hier mit FF-Kommandant Stefan Mitheis, sponserte den Fahrzeugankauf mit einem namhaften Betrag.
FF Tribuswinkel

Bereits im August 2020 erweiterte die Freiwillige Feuerwehr Tribuswinkel ihren Fuhrpark um das neue Hilfeleistungsfahrzeug (HLF) A 3/4000.

Die Patenschaft übernahm damals der Jungunternehmer Matthias Aberl, welcher die Feuerwehr mit einer großzügigen Spende im Jahr der Corona-Pandemie unterstützte – in einem Jahr, in welchem jegliche Veranstaltungen der Freiwilligen Feuerwehren abgesagt werden mussten. Wegen der Abstands- und Maskenregeln verzichtete man vorerst auf ein gemeinsames Foto – dieses kam erst jetzt zustande. So posierten Pate Matthias Aberl und Feuerwehrkommandant Stefan Mitheis vor dem neuen Fahrzeug.

Mitheis freut sich aber auch im heurigen Jahr noch genauso über die Spende: „Die Freiwillige Feuerwehr Tribuswinkel bedankt sich auf diesem Weg für die Übernahme der Patenschaft und die großzügige Spende.“

Daniel Bartmann, Sachbearbeiter für den vorbeugenden Brandschutz erklärt, warum ein neues Hilfeleistungsfahrzeug notwendig war: „Das Hilfeleistungslöschfahrzeug ist eine neue Bezeichnung. Der Tankwagen, den wir davor hatten, wurde gebraucht angeschafft und war danach bereits 13 Jahre bei uns im Dienst. Er war einfach nicht mehr zeitgemäß. Das neue HLF3 läuft unter der ‚alten‘ Bezeichnung Rüstlöschfahrzeug, was aussagt, dass das Fahrzeug sowohl für technische als auch Brandeinsätze verwendet werden kann.“

Ebenfalls ins Fahrzeug eingebaut wurde ein Wassertank, der 4000 Liter Wasser fassen kann, sowie eine Hochdruck-Schnellangriffseinrichtung.

Weiters seien standardmäßig im Fahrzeug untergebracht: Atemschutz, Hebekissen, Seilwinde, Stromerzeuger und Unterwasserpumpe.

Das Fahrgestell wurde, um Kosten zu sparen, so wie bereits auch beim Vorgängermodell gebraucht gekauft, das Hilfeleistungsfahrzeug darauf neu aufgebaut.