Flöte und Harfe im Casino Baden. W.A. Mozart und J. Brahms stehen am Samstag, 19. Oktober im Programm von Tritonus, der beliebten Klassik-Konzert-Reihe in Baden.

Von Andreas Fussi. Update am 17. Oktober 2019 (11:15)
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Petr Pomkla, Flöte, und Katerina Englichová, Harfe, spielen am 19. Oktober im Congress Casino Baden mit der Martinu Philharmonie Zlín unter Norbert Pfafflmeyer W.A. Mozarts Konzert für Flöte und Harfe.
tritonus-baden.at

Das Motto des Abends im Congress Casino Baden  lautet "Flöte und Harfe". Die Martinu Philharmonie Zlin unter dem Dirigat von Norbert Pfafflmeyer verspricht Musikgenuss in Vollendung. Tritonus ist eine im Jahr 2007 von Norbert Pfafflmeyer gegründete Konzertreihe, die vom Verein Tritonus organisiert wird.

Jährlich werden an drei verschiedenen Abenden im Festsaal des Congress Casino Baden drei Orchesterkonzerten zur Aufführung gebracht, deren Programme stilistisch weit gestreut sind. Dabei kommen sowohl renommierte Orchester aus den angrenzenden Ländern zum Einsatz, als auch Solisten aus unserer Region.

Auf dem Programm steht diesmal:

  • J. Brahms: Akademische Festouverture op.80
  • W. A. Mozart: Konzert für Flöte, Harfe und Orchester in C-Dur, KV 299
  • J. Brahms: Symphonie Nr.1 in c-Moll op.6

Die Akademische Festouvertüre war Johannes Brahms’ Dank an die Universität Breslau für die Verleihung der Ehrendoktorwürde. In dieser Ouvertüre verwendete er Melodien bekannter Studentenlieder, was ihm von der Kritik sehr angekreidet wurde, aber vom Publikum besonders gewürdigt wurde. 

Zu der Zeit, als neben ihm die Mutter im Sterben lag, hatte Wolfgang Amadeus Mozart  den Auftrag des Herzogs von Guines, „der unvergleichlich die Flöte, die Tochter aber magnifique die Harfe spielt..“, für ihn und seine Tochter ein Konzert für Flöte und Harfe zu komponieren, zu erfüllen. Das Resultat ist "eines der reizvollsten Konzerte der gesamten Musikgeschichte", wie Musikwissenschafter Alfred Willander im Programmtext schreibt.

Johannes Brahms hatte sich fast zwei Jahrzehnte lang mit den Plänen für seine 
1. Symphonie, op.68 beschäftigt, ehe er sich 43-jährig, bereits eine fixe Größe in Wiens Musikleben, entschloss, diese zu veröffentlichen - und erwies sich damit laut Willander als berufener Nachfolger Beethovens.

Ausführende: 

Petr Pomkla, Flöte, Katerina Englichová, Harfe; Martinu Philharmonie Zlín; Norbert Pfafflmeyer, Dirigent (Infos zu ihm: www.pfafflmeyer.at )

Tickets: 

www.noen.at/ticketshop