Forstliche Maßnahmen im Stadtwald Baden. Ab Ende Jänner erfolgen wieder Pflegemaßnahmen zur Verbesserung des Waldzustandes in Teilbereichen des Badener Stadtwaldes.

Von Andreas Fussi. Erstellt am 26. Januar 2021 (13:15)
Zunehmende Trockenschäden an Schwarzföhren machen den Stadtgärtnern zu schaffen.
psb/zvg

Spaziergängern wird bereits aufgefallen sein, dass wie in den Vorjahren auch in letzter Zeit vermehrt Schwarzföhren mit komplett braunen Nadeln zu sehen sind. Dabei handelt es sich um Schäden auf Grund von Hitze und Trockenheit sowie des Kieferntriebsterbens.  Hier müssen Pflegemaßnahmen durchgeführt werden.

In den vergangenen Jahren wurden Waldpflegemaßnahmen insbesondere um die Theresienwarte - unterhalb der Ruine Rauheneck - sowie im Bereich Rudolfshof durchgeführt. Für 2021 ist die erforderliche Durchforstung mit Einzelbaumentnahme oberhalb des Kaiser-Franz-Josef-Museums bis zur Faber-Höhe vorgesehen. Dabei werden kranke und absterbende Schwarzföhren gezielt entnommen.  

Kurzfristige Sperren von Waldwegen

Die Arbeiten beginnen Ende Jänner und sind für einen Zeitraum von 2 bis 3 Monaten geplant. Mit regionalen Sperren (runde gelbe Tafeln) in den betroffenen Waldbereichen wird zu rechnen sein. Die Stadtgärten Baden ersuchen Besucher des Badener Stadtwaldes, diese Sperren zur eigenen Sicherheit unbedingt zu beachten und danken für das Verständnis.

Die Maßnahmen sind notwendig, um einerseits die Sicherheit der Wander- bzw. Waldwege zu gewährleisten, anderseits um den Wald vital zu erhalten. Durch die entstehende und gewünschte Naturverjüngung, insbesondere mit Laubgehölzen, soll der Stadtwald auch klimafitter gemacht werden. 

Sämtliche Maßnahmen im Stadtwald sind wie gewohnt mit der zuständigen Bezirkshauptmannschaft Baden abgestimmt. Für Rückfragen stehen die Stadtgärten Baden gerne zur Verfügung, heißt es in einer Aussendung.