Sicheres Sternsingen in Weissenbach. Bruder Josef Failer möchte den Besuch der Sternsinger trotz Corona nicht aussetzen. Mit dem nötigen Abstand.

Von Elfi Holzinger. Erstellt am 15. Dezember 2020 (03:34)
Die Weissenbacher Sternsinger waren auch bei Schneetreiben unterwegs, wie auf dem Gruppenfoto anno 2017, links hinten Pfarrer Josef Failer, hinten Mitte Bürgermeister Johann Miedl.
Holzinger.Presse

Bruder Josef Failer ist auch trotz Covid äußerst motiviert und will mit den Heiligen Drei Königen den Segen überbringen, in dem er mit seinen Sternsingern von Haus zu Haus geht. Heuer ganz nach dem Motto: „Sternsingen – aber sicher“

„Gerade jetzt ist diese Tradition besonders wichtig, nicht nur um den Segen zu überbringen, sondern auch, dass sich unsere Kinder für die Schwächeren einsetzen. Selbstverständlich werden wir als Team alles daran setzen, die Aktion sicher durchzuführen. Einzelheiten werden wir noch bekannt geben, die Sternsinger werden die Leute nur vor der Tür mit dem notwendigen Abstand, besuchen.

Die Aktion wird in beiden Pfarren (Weissenbach und Furth) voraussichtlich am Samstag, den 2. Jänner 2021, stattfinden.

„Jetzt schon bitten wir um großherzige Unterstützung. Alle, die mitmachen wollen – Kinder und Betreuer – mögen sich melden“, bittet Bruder Josef Failer.

Auch wenn vieles in diesem Jahr auf den Kopf gestellt wurde: Gerade in Krisenzeiten sei es wichtig, sich auf Traditionen zu besinnen und zu schätzen, was Bestand hat: „Weihnachtszeit ist Sternsingerzeit. Die Heiligen Drei Könige bringen Segen und die Hoffnung auf einen gelungenen Neustart im anbrechenden Jahr“, sagt Bruder Failer.

Übrigens: C+M+B (das Dritte + steht über dem M) und das aktuelle Jahr schreiben die Sternsinger mit geweihter Kreide an die Tür. Es bedeutet „Christus mansionem benedicat“, übersetzt „Christus segne dieses Haus“, und soll Frieden und Segen für das kommende Jahr bringen.