Hirtenberger Kreuzweg im kleinen Rahmen abgehalten. Pfarrer Tomo Čubela ging den Hirtenberger Kreuzweg mit wenigen Personen und hielt die Sicherheitsauflagen ein.

Von Elfi Holzinger. Erstellt am 10. April 2020 (05:25)
Tamara Kölbl, Ministrant Franz Malzl, Pfarrer Tomo Čubela und Leo Halletz baten vor dem Cholerakreuz um Hilfe in der Coronakrise.
Holzinger. Presse

Mystisch gestaltete sich die Kreuzwegandacht mit nur vier geladenen Besuchern, die diszipliniert den Sicherheitsabstand einhielten.

Pfarrer Tomo Čubela ließ es sich nicht nehmen und hielt den Kreuzweg trotz und sogar wegen der Coronakrise ab, allerdings im ganz kleinen Rahmen: „Gerade in einer so schweren Zeit brauchen wir Gebete, mit denen wir um Schutz bitten.“ Die einzelnen Kreuzwegstationen sind sehr künstlerisch gestaltet, doch 20 Jahre lang kümmerte sich niemand um den Weg, bis Pfarrer Tomo Čubela die Erneuerung der Stationen und des Weges mit freiwilligen Helfern begann.

Die Umgestaltung des idyllischen Kreuzweges erfolgte auf Initiative von Leo Halletz im Jahr 2011, unterstützt von seinen Freunden Ursula Laferl-Schwelch, Johann Hartberger und Hans Steiner, unter Mithilfe der Marktgemeinde Hirtenberg. Die Erweiterung erfolgte 2013 durch Leo Halletz. Seitdem ist der Kreuzweg großer Anziehungspunkt für jeden passenden Anlass.