Schola Thomas Morus eröffnete in Trumau. Katholisches Gymnasium übersiedelte von Baden nach Trumau. Großes Eröffnungsfest mit Abt Maximilian Heim.

Von Andreas Fussi. Erstellt am 28. September 2017 (05:00)
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Mit Sorgfalt hat Architekt Peter Mensdorff den Charakter des alten „Richterhauses“ bewahrt und dennoch eine moderne Schule gestaltet, die den Anforderungen entspricht.

Zu Beginn des fünften Jahrs seines Bestehens ist das 2013 gegründete Privatgymnasium „Schola Thomas Morus“ rechtzeitig zu Schulbeginn von Baden nach Trumau übersiedelt.

Der Heiligenkreuzer Abt Maximilian Heim segnete die Schule kürzlich nach einem Festgottesdienst in der Pfarrkirche und betonte, dass es eine besondere Freude sei, nun auch ein katholisches Gymnasium in einer Stiftspfarre eröffnen zu dürfen.

Der Name der Schule sei Programm, so Heim. Es gelte „in einer säkularen Welt für Glaube und christliche Werte einzutreten“, so wie es der Heilige Thomas Morus vorgelebt habe.

Eröffnungfest gut besucht

Zahlreiche Freunde, Sponsoren und Förderer der Schule nahmen neben Vertretern der Gemeinde und des Landesschulrates an der feierlichen Eröffnung teil. Eine Schule sei für eine Gemeinde immer ein Gewinn, sagte SP-Bürgermeister Andreas Kollross und betonte das seit Jahren gut funktionierende „respektvolle Miteinander“ zwischen Pfarre, Hochschule und Gemeinde Trumau.

Übersiedlung aus Platzmangel

Schulstandort ist das neu adaptierte Hofrichterhaus (Schloss Trumau), das von der Hochschule Trumau (Internationales Theologisches Institut“ – deren Rektor Christiaan Alting von Geusau die Schule einst gründete – angemietet wird. Die Übersiedlung war aus Platzmangel notwendig geworden. Der neue Standort bietet neben größeren Räumen nun auch ein großes Gelände für Außensportanlagen, Gartenflächen für Beete und Pflanzen und eine Wiese für Spiel und „Auslauf“.

„Eine Schule definiert sich zwar nicht über ihren Standort, aber sie braucht „etwas Eigenes“, um ihre Identität auch entfalten zu können“, erklärt Christiaan Alting von Geusau, Obmann des Trägervereins und Schulleiter zum Umzug. „Baden wird uns immer in besonderer Erinnerung bleiben, da es die Zeit des Anfangs war und wir auch viel Unterstützung erhalten haben, insbesondere seitens der Gemeinde Baden“, ergänzt er.