Sichtbare Aktion der Traiskirchner SPÖ zum 1. Mai. Traiskirchens Bürgermeister Andreas Babler klettert am 1. Mai auf ehemaligen Semperit-Turm in Wienersdorf.

Von Judith Jandrinitsch. Erstellt am 01. Mai 2020 (12:22)
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Andi Babler während seines Aufstiegs auf den Turm.
Judith Jandrintisch

Mit einer spektakulären Aktion machte Traiskirchens Bürgermeister Andi Babler, SPÖ, auf sich und die Arbeiterbewegung am 1. Mai aufmerksam. Er erklomm den mit 89 Metern höchsten Turm der ehemaligen Semperit in Wienersdorf, ein Industriedenkmal, das wohl wie kein anderes Zeichen als Symbol für die ehemalige Semperit-Stadt Traiskirchen gelten kann.

Unterstützt und begleitet wurde Babler von einem professionellen Kletterer und einer Kletterin einer Kletterschule, die Frau hatte auch ein Transparent mit im Gepäck, das Babler am Turm angekommen, auch entrollen wollte. Allein der starke Wind erschwerte dieses Ansinnen. Doch unterstützt von den beiden Professionisten gelang es auch, das Transparent auszurollen, das mit einem "ein Hoch auf den 1. Mai" beschriftet war.

Angefeuert wurde der Stadtchef bei der waghalsigen Aktion von einer Band am Boden sowie einem Team von SPÖ-Funktionären, darunter auch seine Frau Karin Blum. Sie blieb während der Aktion die Ruhe selbst und fand lobende Worte für ihren Mann: "Cool, dass der Andi es geschafft hat, dass die SPÖ Traiskirchen es geschafft hat - Freundschaft!"

Übrigens: Andreas Babler ist kein professioneller Kletterer. Es war sein erster Versuch in diese Richtung, der verkabelt den Turm bestieg und so auch mit dem Team am Boden Kontakt halten konnte. Trotz eines "mulmigen Gefühls" schaffte Babler den Aufstieg in Rekordtempo.