Urgestein Karl Wallner (SPÖ) zieht sich zurück. Nach vierzehn Jahren im Gemeinderat übergibt Stadtrat Karl Wallner (SPÖ) an den bisherigen Gemeinderat Wolfgang Reiterer.

Von Andreas Fussi. Erstellt am 10. September 2020 (04:55)
Karl Wallner, in Bad Vöslau auch der „rote Karl“ genannt, zieht sich aus der Lokalpolitik zurück.
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Stefan Rabits übernimmt das frei werdende Gemeinderatsmandat.
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„Es ist an der Zeit für einen Generationenwechsel“, begründet Wallner seinen Rückzug. Man müsse jetzt auch den Jungen, die zuletzt bei der Gemeinderatswahl für die SPÖ angetreten sind, „eine Chance geben, sich einzubringen“, erklärt er.

Er habe viel Spaß an der Gemeindepolitik gehabt und großes Engagement gezeigt. Besonders wichtig sei ihm das Resort „Schulen und Kindergärten“ gewesen, für das er als Stadtrat bis zuletzt zuständig war. Hier habe sich zuletzt auch einiges getan. Wallner verweist auf den gesteigerten Bedarf an Nachmittagsbetreuung und Mittagessen, wodurch kürzlich im Gemeinderat der Beschluss zum Ausbau des Kindergartens Brunnengasse und der Volksschulen Bad Vöslau und Gainfarn gefasst wurde.

Wolfgang Reiterer folgt Wallner als Stadtrat und Fraktionsvorsitzender.
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„Vor dem Hintergrund dieser Bauvorhaben ist Wolfgang Reiterer als Nachfolger in dem Resort prädestiniert. Er ist Polier bei der Firma Porr und wird im Rahmen seiner politischen Zuständigkeit diese Bauvorhaben begleiten. Aber auch darüber hinaus wird er die Herausforderung gut meistern“, ist Wallner von seinem Nachfolger überzeugt. Reiterer wird auch Fraktionsvorsitzender.

Das frei werdende Gemeinderatsmandat wird Stefan Rabits übernehmen. Der 22-Jährige ist schon länger bei der SPÖ Bad Vöslau engagiert und freut sich auf die Aufgabe. Die Funktion als Parteichef behält Wallner, sieht für sich aber den Auftrag, zwar beratend zur Verfügung zu stehen, aber vor allem „die Jungen im Team zu unterstützen und gemeinsam mit ihnen noch mehr junge Menschen für die SPÖ zu begeistern“.