Cobra stürmte Schule in leobersdorf. 50 Beamte probten in Leobersdorf den Amoklauf-Ernstfall: Als Trainingsort für die Polizei-Sondereinheit diente die Volksschule.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 13. Juni 2019 (03:39)
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In der Volksschule konnten die Beamten realitätsnah trainieren.

Ein Amokschütze in der Volksschule: Dieses Horrorszenario war unter anderem die Übungsannahme für mehr als 50 Polizisten der Sondereinheit Cobra in Leobersdorf in der Vorwoche. Vier Nächte lang von 20 Uhr bis 2 Uhr Früh trainierten Beamte der Spezialeinheit im ihnen unbekannten Schulgebäude.

Husar
Auch Verletzte wurden von den Beamten geborgen.

Stockwerk für Stock und Klassenzimmer für Klassenzimmer wurden durchforstet – bis der Täter gefasst war. Bei einer der Übungen hatte er sich mit einer Geisel verschanzt. Vier unterschiedliche Gruppen waren im Einsatz. Schüler oder Mitglieder von Vereinenwaren durch die Abendübungen nicht beeinträchtigt. Vor dem Kunstcafé wurde eine Einsatzleitung aufgebaut, an der auch Rettung und Feuerwehr eingebunden war.

„Wir leisten gerne einen Beitrag für die öffentliche Sicherheit, indem wir der Polizei unser Schulgebäude für realitätsnahe Trainings zur Verfügung stellen“, erklärt Volksschulausschussobmann Gemeinderat Bernhard Gmeiner (Zukunft Leobersdorf), der es als „große Ehre für die Volksschule und die Marktgemeinde“ bezeichnete, von der Cobra ausgewählt worden zu sein.